Thursday, December 6. 2007Aufgabenliste
Schon als ich meine neue Wohnung noch nicht hatte, waren zwei Anschaffungen fĂŒr mich klar: Einen Teppichschutz vor meinem Schreibtischstuhl und eine Art Stiftetafel. Beides fand ich im groĂen schwedischen Möbelhaus. Die Stiftetafel ist zwar eine Milchglasscheibe, aber sie erfĂŒllt ihren Zweck. TĂ€glich schreibe ich dort meine Aufgaben dran und wische erledigte Sachen wieder weg. Wenn meine Mama zu Besuch kommt, muss sie schmunzeln. Denn dort stehen nicht nur geplante Artikel und VortrĂ€ge dran, sondern auch so banale Sachen wie "aufwaschen" oder "WĂ€sche waschen". DafĂŒr brauche man doch keine Tafel! Tja, aber bei einer groben Tagesplanung ist es schon nĂŒtzlich. Das habe ich nĂ€mlich auf Arbeit gelernt: Wenn man seinen Tag effektiv planen will, muss man eine Liste aller Aufgaben anfertigen, die man zu erledigen hat. Nun malt man ein Viereck. In dieses macht man wiederum ein Kreuz. Man hat nun vier Felder (auch Matrix genannt). Oben schreibt man "Wichtig" dran, wobei das linke Feld ein Plus bekommt, das rechte Feld ein Minus. An die linke Seite schreibt man "Dringend". Oberes Feld Plus, unteres Feld Minus. Man hat nun also ein Wichtig+Dringend+, ein Wichtig-Dringend+, ein Wichtig+Dringend- und ein Wichtig-Dringend--Feld. Nun mĂŒssen die Aufgaben nach PrioritĂ€t in die Felder eingeteilt werden. Wenn man damit fertig ist, macht man fĂŒr alle Projekte, die in Wichtig+Dringend+ stehen eine ZeitschĂ€tzung, addiert je Projekt 40% dazu und hat nun alles, was an diesem Tag erledigt werden muss.
Soweit zur Theorie. Wenn ich die Aufgaben von meiner Tafel nehme und in so eine Matrix einschreibe, fehlt mir trotzdem irgendwo Zeit, diese ganz wichtigen und dringenden Sachen zu erledigen. Es sei denn, man lĂ€sst das Schlafen weg. Aber es ist ein beruhigendes GefĂŒhl zu sehen, was man geschafft hĂ€tte, wenn man nicht arbeiten mĂŒsste Trackbacks
Trackback specific URI for this entry
No Trackbacks
|
KategorienBlog abonnierenBlog Administration |