Sunday, January 27. 2008Gedanken zum eee-PC
Derzeit ist bekanntlich der eee-PC in aller Munde (oder den Blogs). Auch ich hatte das GerÀt schon zwei Mal in der Hand. Einmal letzten Mittwoch (ein Kumpel hatte es bereits bei einem HÀndler erstanden, obwohl der offizielle Verkaufsstart erst Freitag war) und gestern in einem Multimediamarkt.
Reden wir zuerst ĂŒber den Mittwoch. An diesem Tag habe ich mir die Anwendung des kleinen Riesen angesehen. Im Prinzip hat er alles: NetzwerkanschlĂŒsse (Kabel und WLAN), Bildschirm (17,78 Zentimeter Diagonale), Tastatur und viele lustige Programme. NatĂŒrlich kann man auch eigene Software nachladen (apt-get install ... ist dein flinker Freund). Die OberflĂ€che ist ĂŒbersichtlich gestaltet. Man kann auch ziemlich schnell im 2/4-Finger-System seine Texte mit OpenOffice schreiben. Nur das Zehn-Finger-System könnte wegen der TastaturgröĂe etwas schwierig werden. Mein einziges Problem war die stĂ€ndige Verwechslung zwischen der Umschalt- und Return-Taste. Sonst finde ich das GerĂ€t ganz nett. Es ist leicht und man kann es zum Beispiel auch zum administrieren von Netzwerken nehmen. Es bietet auf alle FĂ€lle mehr als ein Handy in der selben Preisklasse. Sogar mit Hilfe von Skype kann man telefonieren â Internet vorrausgesetzt.
Gestern war ich im Multimedia-Fachmarkt. Dort stand nur ein VorfĂŒhrgerĂ€t. Kaufen konnte man es aus Mangel an vorhandener Hardware nicht. Die Leute liefen an diesem Ding vorbei, schauten verwundert und fanden es etwas zu seltsam. Also stellte ich mich an das GerĂ€t, öffnete die Konsole und fing an, die Bash und einige vorinstallierte Konsolenprogramme auszuprobieren. Nun weiĂ ich nicht, ob ich es mir nur einbildete oder ob es wirklich so war. Aber irgendwie hatte ich das GefĂŒhl, dass das Fachpersonal unruhig wurde. Immerhin konnten sie ja nicht verfolgen, was ich da tat. Und als sich einer der VerkĂ€ufer in meine Richtung begab, wurde er von einem Herren abgefangen, der einen Laptop kaufen wollte. So ein Mist aber auch. Bei einem Klicki-Bunti kann man ja sehen, wohin die Maus geht. Aber bei einer Konsole, die auĂerdem ziemlich klein ist? Wer weiĂ, vielleicht hĂ€tte ich mich ja mit dem ohnehin offenen WLAN verbunden? Welch schrecklicher Gedanke in Zeiten der Vorratsdatenspeicherung. Da es ja bekanntlich derzeit Lieferschwierigkeiten gibt, brauche ich mir noch nicht den Kopf zerbrechen, ob ich mir das GerĂ€t wirklich zulege. Ein gröĂerer Bildschirm (etwa 25.4 Zentimeter Diagonale), eine gröĂere Festplatte (8 statt 4 Gigabyte), mehr RAM (standardmĂ€Ăig 1 GB statt 512 MB) und eine bessere Tastatur wĂ€ren schon nicht schlecht. Auf alle FĂ€lle bin ich von dem GerĂ€t begeistert. Und ich kenne keinen, der es nicht ist. Zusatz: Etwas stört mich dann doch. Wegen dieses GerĂ€tes wird vermutlich ein neues englisches Wort den Weg in meine persönliche Anglistik-Nerv-Liste finden: Gadget. Zumindest liest man es in letzter Zeit im Zusammenhang mit dem eee-PC immer hĂ€ufiger. Es ist halt einfacher dieses Wort zu sagen als âGerĂ€tâ, âDingâ oder einfach nur âSpielzeugâ. Trackbacks
Trackback specific URI for this entry
No Trackbacks
|
KategorienBlog abonnierenBlog Administration |