Monday, May 29. 2006Der Sitzplatz 56
Während ich diese Zeilen auf Papier bringe, sitze ich im ICE 1544, Wagen 21, Sitzplatz 56. Viele Leser werden jetzt mit den Schultern zucken und denken: "Na und?". Auch wenn ich schreibe, dass der Sitzplatz ein Fensterplatz sein sollte, könnte man höchstens bei dem Wort "sollte" stutzig werden. Denn dieser Platz hat das Wort "Wandplatz" verdient. Will man aus dem Fenster schauen, bekommt man Nackenverspannungen. Von dieser Art Sitzmöglichkeiten gibt es noch mehr: 52, 49 wie ich es von meinem Sitz aus sehen kann. Nun aber mal des Rätsels Lösung:
Bei diesem ICE handelt es sich um einen ICE T7, 2. Bauart. Die Kosntrukteure von der Bahnhaben einen ICE T7 genommen und bei der zweiten Bauart die Sitzplätze verrückt. Nun gibt es sogannte "Wandplätze", die sich hinter den Verstrebungen des Wagenkörpers befinden. Wer sich das mal auf einer Skitze ansehen möchte, dem sei die Homepage www.ice-fanpage.de / ICE-T 7-teilig 2. Bauserie empfohlen. Dort sind zwar die Sitzplätze 49 und 59 nicht als solche welche gekennzeichnet, aber eine Sauerei von der Bahn ist es trotzem! Nach einem kurzen und nicht sehr kooperativen Plausch mit der Zugchefin bin ich zu dieser Definition "Fensterplatz" gekommen: Fensterplatz ist da, wo Fenster sind. Aber das heißt nicht, dass man dort auch rausschauen kann. PS: Gerade war eine Durchsage, in der etwas von Fußballtrainer 2005/2006 im Wagen 24 die Rede war. Na und? Was ist daran so besonderes? Dieser Trainer wechselt mit mir bestimmt nicht den Sitzplatz. Nachtrag 30.05.: Gerade hat mich eine nette Bahnmitarbeiterin angerufen und mir versichert, dass bereits einige Beschwerden eingegangen sein und das Problem gelöst werden soll. Monday, May 22. 2006Nach dem Sturm
Am Samstag Abend war für zehn Minuten Sturm in Dresden. Heute sahen die Straßen noch immer ziemlich verholzt aus. Mitunter wundert man sich, wo die vielen Äste überhaupt herkommen. Bäume sind entwurzelt, Äste jeglicher Dicke liegen auf den Straßen. Gartenbaufirmen und Hausmeisterdienste sind dabei das tote Holz zu entsorgen. Auch im Großen Garten hat es viel neues Brennholz gegeben. Hoffentlich kommt keiner auf die Idee alle Bäume im Großen Garten daraufhin zu fällen. Bei den Entscheidungen, die in den letzten Jahren in Dresden getroffen wurden, muss man ja leider so etwas befürchten. Eines ist auf alle Fälle so gut wie sicher: Die Bäume, die es erwischt hat, werden vermutlich nicht durch neue ersetzt. Das ist ebenfalls traurige Erfahrung der letzten Jahre.
Eine andere nette Erfahrung habe ich heute im berühmten schwedischen Möbelhaus gemacht. Ein kleines Kind (Vorschule oder erste Klasse) fragte seine Oma: Ob das Kissen dort bequem ist? Probier es doch aus, war die Antwort und das Kind war erschüttert, das man so etwas machen kann. Das ist doch Verwirrung pur! Woher soll das Kind nun wissen, wo es seine Finger in der Hose zu lassen hat und wo man das Zeug was man kaufen möchte ausprobieren kann? Auch ist mir heute aufgefallen, dass viele Männer mit Kleinkindern im Restaurant saßen. Und das ohne Zuschuss der Bundesregierung, wie das demnächst passieren soll. Nun ist die Frage: Haben sich die Väter zu früh an die neue Erziehungsrolle gewöhnt oder hat die Bundesregierung wieder mal eine natürlichen Trend zur dualen Kindererziehung verpennt? Oder ist drittens vielleicht doch die sichere Arbeit der Frau dran schuld, die somit zum Ernährer der Familie geworden ist? Sunday, May 21. 2006
Biologieunterricht auf der Autobahn Posted by Falk Döring
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19:06
Comments (0) Trackbacks (0) Biologieunterricht auf der Autobahn
Schon vor einigen Monaten hatte ich es festgestellt und heute wieder meine Bestätigung erhalten: Der Biologieunterricht sollte auf die Autobahn verlegt werden. Nirgends wo sonst kann man so viele Füchse, Hasen, Igel, Rehe und Katzen sehen wie dort. Etwas platt zwar, aber immerhin. Außerdem wird die Fantasie der Kinder angeregt (War das nun eine Katze oder doch ein Hase?) und vielleicht der eine oder andere Berufswunsch gebildet (Ich werde Gerichtsmediziner!).
Saturday, May 20. 2006Blödes Wetter
Das ist mal wieder typisch. Wochenlang erkläre ich meinen Eltern, das im Nahetal das Wetter warm und trocken ist. Die letzte Woche, wehrend der ich noch arbeiten musste aber meine Eltern Ausflüge unternahmen, war das Wetter so naja. Heute nun dreeschts was das Zeug hält. Aus unserer kleinen Wanderung am Entenpfuhl entlang des Gedichtpfads wurde ein Wasserpatchen mit anschließendem Keinen-Schnupfen-Bekommen-Haben-Hoffen. Am Abend noch ein kleiner Sturm und noch stärkerer Regen. Die Weinbauern wirds freuen. Und ich halte mich wieder mal an den Spruch: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Und einen falschen Zeitpunkt, an dem dieser Spruch zutrifft."
Monday, May 15. 2006
Bahnkunden sollen bei Verspätungen ... Posted by Falk Döring
in Unterwegs at
12:52
Comments (0) Trackbacks (0) Bahnkunden sollen bei Verspätungen besser entschädigt werden?
Am Freitag war mein Zug sogar eine Minute zu Früh in Dresden. So ein Mist.
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