Gestern sind meine Eltern und ich nach Rathen gefahren, um in der dortigen Felsenbühne "Das kalte Herz" zu sehen. Vor der Aufführung sind wir noch schnell zum Amselfall gewandert um dort etwas zum Mittag zu essen. Kleiner Tipp: Dort gibt es noch Spaghetti, die wie zu DDR-Zeiten schmecken! Richtig lecker.
Auf dem Rückweg zurück zur Felsenbühne fiel uns eines auf: Im Amselsee schwimmen Köpfe. Na ja, Körper waren schon unten dran, aber halt unter Wasser. Eigentlich waren wir bis zum heutigen Tage immer der Meinung gewesen, dass im Amselsee schwimmen verboten sei. Und wer kommt überhaupt auf die Idee darin zu schwimmen?
Die Antwort kam etwas später: Diese Personen sprachen amerikanisches Englisch. Damit war alles klar ...
Nicht nur ich, sondern auch Petrus scheint ein kleiner Fan der Geschichte um den Kohlenmunk-Peter, dem Holländer-Michel und dem Glasmännlein zu sein. Vor der Pause ließ er die brennende Sonne verschwinden und nach der Pause donnerte und blitze es an den richtigen Stellen. Gegen Schluss der Vorstellung kam zwar doch noch ein kleiner Regenschauer, aber irgendwie passt ja trübes Wetter zum Thema. Es war eine sehr schöne Aufführung. Die Umsetzung als Theaterstück ist sehr gut gelungen und braucht sich hinter dem Film nicht zu verstecken. Die Masken vom Glasmännlein, vom Holländer-Michel, Amtmann und Co. sowie das Bühnenbild waren mit sehr viel Liebe gestaltet und die Schauspieler waren auch sehr gut. Großes Lob an alle Beteiligten!