Monday, June 19. 2006Auch Züge sind nur Menschen
Gestern war vermutlich einigen Zügen zu heiß. In dem RE mit dem ich fahren musste war in einem Zugteil die Klimaanlage und im anderen die Toilette ausgefallen. Ein anderer Zug, eine S-Bahn, streikte dann komplett. Deshalb musste der RE in dem ich saß auf die Gegenspur. Das dauerte, weil wir noch zwei Gegenzüge hatten. Insgesamt brachte diese Aktion eine Verspätung von "nur" 15 Minuten ein. Es konnte auch schlimmer kommen. Zum Beispiel hätte ich in der S-Bahn sitzen können.
Saturday, June 17. 2006Ausflug nach Rathen
Gestern sind meine Eltern und ich nach Rathen gefahren, um in der dortigen Felsenbühne "Das kalte Herz" zu sehen. Vor der Aufführung sind wir noch schnell zum Amselfall gewandert um dort etwas zum Mittag zu essen. Kleiner Tipp: Dort gibt es noch Spaghetti, die wie zu DDR-Zeiten schmecken! Richtig lecker.
Auf dem Rückweg zurück zur Felsenbühne fiel uns eines auf: Im Amselsee schwimmen Köpfe. Na ja, Körper waren schon unten dran, aber halt unter Wasser. Eigentlich waren wir bis zum heutigen Tage immer der Meinung gewesen, dass im Amselsee schwimmen verboten sei. Und wer kommt überhaupt auf die Idee darin zu schwimmen? Die Antwort kam etwas später: Diese Personen sprachen amerikanisches Englisch. Damit war alles klar ... Nicht nur ich, sondern auch Petrus scheint ein kleiner Fan der Geschichte um den Kohlenmunk-Peter, dem Holländer-Michel und dem Glasmännlein zu sein. Vor der Pause ließ er die brennende Sonne verschwinden und nach der Pause donnerte und blitze es an den richtigen Stellen. Gegen Schluss der Vorstellung kam zwar doch noch ein kleiner Regenschauer, aber irgendwie passt ja trübes Wetter zum Thema. Es war eine sehr schöne Aufführung. Die Umsetzung als Theaterstück ist sehr gut gelungen und braucht sich hinter dem Film nicht zu verstecken. Die Masken vom Glasmännlein, vom Holländer-Michel, Amtmann und Co. sowie das Bühnenbild waren mit sehr viel Liebe gestaltet und die Schauspieler waren auch sehr gut. Großes Lob an alle Beteiligten! Thursday, June 15. 2006Besuch im Baumarkt
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, ob ich in den letzten Tagen viele englische Texte gelesen habe oder ich einfach zu doof zum lesen bin, aber ich bin doch heute wirklich über das Wort Kombianschlussnippel gestolpert. Warum? Ich habe es als Kombian-Schluss-Nippel gelesen und mich wirklich gefragt, was ein Nippel zum Kombian-[Ab]Schluss sein soll. Bei den heutigen Sachen die man so im Baumarkt kaufen kann, könnte es ja einen Kombian geben, der irgendwie geschlossen werden muss. Aber nach einigen Sekunden kam mir dann der Kombi-Anschluss-Nippel in den Sinn.
Ein weiterer Höhepunkt war das Schild "Kundenscanner". Toll! Was kann man da alles über seinen Kunden erfahren? Wie schwer er ist, welches Geschlecht er hat? Oder doch eher welche Geräte zu seiner Problemlösung geeignet sind (z.B. Hammer für Leute mit zwei linken Händen)? Mein Fazit: Deutsche Sprache, schwere Sprache. |
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