Besonders wenn man keine schnelle Internetleitung zur Verfügung hat, fällt einem schmerzlich der Unterschied einer Webmailoberfläche zwischen einem Freemailprovider und eines Bezahlproviders (Hoster der Domain) auf.
Beim Bezahlprovier sind die Seiten schnell geladen, weil wenige Grafiken und keine Werbung angezeigt werden. Bei einem Freemailprovider muss man ewig warten, ehe alles mit Grafik, Werbung und Dreiordneransicht aufgebaut wurde. Weiterhin gibt es zusätzliche Services, die man ohnehin bezahlen muss um diese nutzen zu können. Gelegentlich gibt es auch noch Zeitüberschreitungen und evtl. nur 500 E-Mails, die man speichern kann. (Noch eine Anektode: Ich hatte einmal um die 490 E-Mails im Postfach, da schreibt mir dieser Provider jedes mal eine E-Mail, dass das Postfach bald voll ist. Sehr intelligent, wirklich).
Summa summarumg stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, auf einen guten Spamschutz zu verzichten und seine Mailinglisten und sonstigen E-Mail-Kontakte hauptsächlich auf den ohnehin zu bezahlenden Bezahlprovideremailaccount umzuschaufeln. Man hat mehr Speicherplatz, die Webmailoberfläche ist schneller geladen und man hat eine ordentliche E-Mail-Adresse mit Domain. Aber was ist, wenn man diese Domain nicht mehr haben möchte?
Fragen über fragen, die man alle beachten muss. Aber letztendlich wird wohl über kurz oder lang die Geschwindigkeit und der Speicherplatz des Bezahlproviders gewinnen.
Sunday, November 26. 2006
Gestern waren meine Eltern und ich in Dresdens schwedischem Möbelhaus im Elbepark. Nicht nur, das ich jedes mal Pusteln um den Mund bekommen könnte, wenn ich nur an den Kreisverkehr denke, den man leider hinter sich bringen muss, um seinen fahrbaren Untersatz auf einen für diesen bestimmten Platz zu verbringen (Einen zweispurigen Kreisverkehr kann man bestimmt nur in Dresden finden!). Auch die Autofahrer, die einen Parkplatz suchten, waren sehr nervenraubend. Dort, wo der Eingang zum Möbelhaus ist, war natürlich alles voll. Ein Herr mit illuminierten Winkelementen versuchte die Leute alle "nach hinten durchzuwinken", doch die Leute mussten langsamer als Schritttempo fahren, um vielleicht doch noch einen Parkplatz direkt in der Kaufhalle zu finden. Irgendwann habe ich den letzten Nerv verloren und bin an den Autos vorbei gefahren (mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen selbstverständlich) und siehe da, weiter hinten gab es noch Parkplätze wie Sand am Meer. Man musste nur einen etwas längeren Weg (eine halbe Minute oder so) in kauf nehmen.
Ich frage mich nur, ob diese Leute, die zu faul sind mal drei Meter mehr zu laufen, am Abend ins Fitnessstudio gehen.