Sunday, November 26. 2006Was soll man dazu sagen?
Gestern waren meine Eltern und ich in Dresdens schwedischem Möbelhaus im Elbepark. Nicht nur, das ich jedes mal Pusteln um den Mund bekommen könnte, wenn ich nur an den Kreisverkehr denke, den man leider hinter sich bringen muss, um seinen fahrbaren Untersatz auf einen für diesen bestimmten Platz zu verbringen (Einen zweispurigen Kreisverkehr kann man bestimmt nur in Dresden finden!). Auch die Autofahrer, die einen Parkplatz suchten, waren sehr nervenraubend. Dort, wo der Eingang zum Möbelhaus ist, war natürlich alles voll. Ein Herr mit illuminierten Winkelementen versuchte die Leute alle "nach hinten durchzuwinken", doch die Leute mussten langsamer als Schritttempo fahren, um vielleicht doch noch einen Parkplatz direkt in der Kaufhalle zu finden. Irgendwann habe ich den letzten Nerv verloren und bin an den Autos vorbei gefahren (mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen selbstverständlich) und siehe da, weiter hinten gab es noch Parkplätze wie Sand am Meer. Man musste nur einen etwas längeren Weg (eine halbe Minute oder so) in kauf nehmen.
Ich frage mich nur, ob diese Leute, die zu faul sind mal drei Meter mehr zu laufen, am Abend ins Fitnessstudio gehen. Thursday, November 23. 2006
Die Bahn macht Mobil: Zu Fuß. Posted by Falk Döring
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12:26
Comments (0) Trackbacks (0) Die Bahn macht Mobil: Zu Fuß.
Ab 10. Dezember gibt es ja bekanntlich einen neuen Fahrplan bei der Deutschen Bahn. Also habe ich mich mal informiert, wie ich ab Dezember von Bad Kreuznach nach Dresden und wieder zurück komme. Bis jetzt bin ich immer halb Fünf in den RE gestiegen, bis Frankfurt(M) Hbf gefahren und dort in den ICE nach Dresden eingestiegen. Ab Dezember muss ich aber entweder bis Frankfurt(M) Flughafen Regionalbahnhof, dann 15 Minuten bis zum Flughafen Fernbahnhof laufen und anschließend kann ich in meinen ICE einsteigen, oder ich fahre bis Mainz Hbf, steige in einen IC zum FM-Fernbahnhof ein und dann in den selben ICE. Der Gag ist nicht nur die längere Laufzeit bei Variante 1 (angeblich 15 Minuten), sondern auch die längere Gesamtfahrzeit. Planmäßige Ankunft nicht mehr 22:48 Uhr, sondern 23:04 Uhr. Wenn die Bahn weiterhin ihre Verspätungen auf der Strecke Frankfurt(M)-Dresden einfährt, bin ich dann also 23:20-23:30 Uhr in Dresden. Dauer des Weges: 6:33, vorher 6:17 Stunden.
Rückzu sieht das ganze noch anderscher aus. Vorher: 15:08 Uhr von Dresden weg, bis Frankfurt(M) Hbf, dann mit der RB nach Kreuznach. Fahrt hier: 6:17 Stunden. Nun: 14:55 Uhr von DDHBF nach Frankfurt(M) Fernbahnhof und dann entweder mit dem EC! nach Mainz und in eine RB (Ankunft in KH 21:01 Uhr, Fahrzeit 6:06 Stunden, 2 mal umsteigen) oder am Flughafen zum Regionalbahnhof laufen und dann weiter mit dem RE nach KH mit Ankunft 21:25 Uhr (vorher 21:25 Uhr Mein Fazit: Ich bin jetzt entweder länger unterwegs oder muss mehr umsteigen. Das ist wirklich Kundenfreundlichkeit pur. Hauptsache die Preise werden erhöht und Pünktlichkeit ist auch egal. Sollen das die besseren Verbindungen von Frankfurt(M) nach Dresden sein? Für mich wäre es besser gewesen, wenn ich bis Mainz fahre, dort in den ICE einsteige und dann geht die Fahrt über Frankfurt(M) Fernbahnhof, Frankfurt(M) Hbf und weiter nach Dresden. Das wäre Kundenservice, weil ja nicht nur die Fluggäste, sondern auch die im Hauptbahnhof befindlichen Fahrgäste jetzt nicht erst nach Frankfurt(m) Süd müssten. Da würde ich auch eine etwas längere Fahrzeit in Kauf nehmen. Aber warum zerbreche mich mir schon wieder den Kopf für andere? Die Bahn hat bestimmt gut ausgebildete Leute, die in jahrelanger Analyse solche durchdachten Änderungen vorbereitet haben. Letztendlich macht es man doch wie die Borg und wird sich anpassen. Monday, November 13. 2006
Pünktlichkeitsbericht der Bahn Posted by Falk Döring
in Unterwegs at
12:49
Comments (0) Trackbacks (0) Pünktlichkeitsbericht der Bahn
Derzeit ist die Bahn wieder mal in den Schlagzeilen. Nicht nur wegen dem Börsengang, sondern wegen der Pünktlichkeit. Ich als Stammkunde erdreiste mir hier mal, etwas dazu zu schreiben.
Erstens wird angegeben, dass es Bauarbeiten gibt, die wegen langem Winter, heißem Sommer und Fußball-WM jetzt ausgeführt werden müssten und diese für Verspätungen sorgen. Okay, sehe ich ein, wenn die letzten Verspätungen nicht ein Steinewerfer, abgerissene Oberleitung und klemmende ICE-Türen gewesen wären. Als zu spät gilt ein Zug, wenn die Ankunfts- oder Abfahrzeit um mehr als fünf Minuten abweicht. Die Ankunftszeit in Dresden von ICE 1645 ist immer 10 Minuten später (gegen 23:00 Uhr statt 22:48 Uhr). Und diese wird meistens auf der Strecke Leipzig-Dresden reingefahren, obwohl zwischen Leipzig und Riesa die schnellste Strecke zwischen Frankfurt/Main und Dresden ist. Fakt ist, wenn die DB mit dem fahrenden Material an die Börse geht, kann sie die Verspätungen auf schlechtes Schienenmaterial und schließlich auf den Staat als Eigentümer des Schienennetzes abschieben. Abgesehen davon, das Zug und Schiene meiner Meinung nach zusammen in staatliche Hand gehören, sollten die Strecken mal weiter ausgebaut werden. Wie auch immer, für mich ist ein Zug (leider) pünktlich, wenn er seinen Endbahnhof bei Zielzeit+15 Minuten erreicht. Und das die Fahrpreise trotz Konzerngewinn erhöht werden, darüber lasse ich mich hier mal nicht aus. PS: Im ICE habe ich mal ein Gespräch gehört: "Wieviel Verspätung hattet ihr denn?" "Ein Mehdorn." Ich habe herausgefunden, das ein Mehdorn 15 Minuten sein sollen. Kann mir jemand erklären, ob das stimmt und wie es dazu gekommen ist? Danke! |
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