Thursday, March 29. 2007
Der WebPlausch wird gefüttert Posted by Falk Döring
in Computer und Internet at
11:56
Comment (1) Trackback (1) Der WebPlausch wird gefüttert
Noch keine 10 Tage auf der Welt, schon wird der Kleine "zum wachsen gezwungen". Diesmal hat Robert Lender dem kleinen WebPlausch eine eigene Domain spendiert: www.webplausch.info. Diese Domain soll der zentrale Anlaufpunkt für alle WebPlausch-Freunde werden. Eingeladen ist jeder, der den WebPlausch beim wachsen und gedeihen unterstützen möchte. Derzeit haben sich leider nur zwei Paten gemeldet. Dies soll sich natürlich ändern. Hoffen wir, dass nach der ersten Bewährungsprobe am 16. April die Leute Schlange stehen, um aus der tollen Idee eine Institution zu machen.
Natürlich fragen sich alle Eltern, was später aus ihrem kleinen werden wird. Wird man zukünftig in irgendeine Kneipe gehen und dort die Wahl zwischen einer Person die über Wurst, eine andere die über Waschmaschinen und eine dritte die über Serendipity referiert und fragen beantwortet haben? Wird ein WebPlausch die "Messe des kleinen Mannes"? Oder vielleicht auch zu einem regelmäßigen Stammtisch? Man weiß es nicht. Wie bei vielen Dingen im Leben tragen die äußeren Einflüsse entscheidend bei der Entwicklung des WebPlausches bei. Friday, March 23. 2007MRT und CD
Was möge wohl ein Magnetresonanztomographiegerät kosten? Ich habe wirklich keine Ahnung, schätze aber einige 100.000 Euro. Bei einer schnellen Recherche im Internet habe ich auf jeden Fall keine Preise gefunden. Logisch, schließlich geht das nur den Einkauf eines Krankenhauses oder einer Radiologie an. Aber Fakt ist, das so ein Gerät ziemlich viel kann. Aber nicht alles: Ich wollte von meinen MRT-Bildern eine CD gebrannt bekommen. Gestern erklärte mir die freundliche Sprechstundenhilfe, dass der Computer/die Software/der MTA nicht in der Lage war, die Bilder auf eine CD zu brennen. Es ging einfach nicht. Das ich einen Lachanfall bekommen habe und mich dann jeder vom Krankenhaus bis nach Hause verstört ansah, ist in diesem Zusammenhang doch logisch, oder? Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Medizintechnik ist unterdessen so weit, jedes einzelne Atom zu erforschen, anhand von Genen die Eigenschaften und Neigungen eines Menschen zu bestimmen, diese zu verändern und (unbewiesener maßen) zu klonen. Aber einige Bilder auf eine CD zu brennen, geht nicht.
Thursday, March 22. 2007WebPlausch
Vor einigen Tagen wurde ein neues Wort geboren. Wir begrüßen ganz herzlich "WebPlausch" auf unserer Welt und wünschen ihm alles gute auf dem Weg, diese Erde mit allen Ecken und Kanten kennen zu lernen. Kreiert hat es Robert Lender. Aber, was ist nun ein "WebPlausch"? In einem Satz ausgedrückt: Eine Person sitzt in einer gastronomischen Einheit mit seinem tragbaren Großrechner und wartet, bis ihn jemand anspricht, um etwas über das Spezialthema des Wartenden zu erfahren. Klingt kompliziert? Sollte es auch. Aber in Wirklichkeit ist es eine ganz einfache Methode anderen sein Wissen mitzuteilen, einem Wirt den Umsatz zu steigern und vor dem schlafengehen das Gefühl zu haben, etwas sinnvolles getan zu haben. Eine genaue Beschreibung findet man hier.
Stellen wir uns also einen WebPlausch wie ein Blindes Datum, oder Neudeutsch Blind Date, vor. Beide Personen wissen nur soviel voneinander, um sich zu erkennen. Es wird ein Kontakt hergestellt, man tauscht sich aus. Man erfährt etwas und wenn man sich nicht mag, geht man wieder auseinander. Man hat neue Erfahrungen für das Leben gemacht und vielleicht auch etwas Selbstvertrauen aufgebaut. Klingt das nicht gut? Was ist nun der Vorteil eines WebPlausches? Man kann Leuten sein Wissen auf eine ungezwungene Art in einer neutralen Umgebung mitteilen. Es gibt keinen Lehrer mit Noten, keine Referenten die bei dem kleinsten Mucks den Workshop abbrechen und man muss keine Anleitungen lesen, übersetzten und dann doch nicht verstehen. Es gibt jemandem, der zeigt wie etwas funktioniert und man kann nachfragen. Doch etwas ganz wichtiges hat bis jetzt jeder vergessen, der über den WebPlausch geschrieben hat: Vergesst bitte nicht Stift und Papier mitzubringen! Was nützt einem der WebPlausch, wenn man die Hälfte wieder vergessen hat? Also viel Spaß bei eurem Webplausch. Und möge das Wort bald den Weg in den Duden finden! Wednesday, March 14. 2007Die Brückenbauer von Dresden
Bis heute dachte ich immer, die Gerichte schützen die Bevölkerung vor Gefahren, indem sie Urteile zu Gunsten der Bevölkerung fällt (z.B. indem sie Verbrecher verurteilen). Diese Meinung hat sich nun geändert, nachdem das Obersächsische Verwaltungsgericht den Bau der Waldschlösschenbrücke (von mir liebevoll Luftschlösschenbrücke genannt) "befohlen" hat. Der Grund ist der vor einigen Jahren stattgefundene Bürgerentscheid, bei dem die Mehrzahl der hingegegangenen Dresdner für die Brücke war.
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Monday, March 12. 2007Arme Kinder
Man weiß ja gar nicht, wie schwierig es die zwischen 3 und 5 Jahre alten Kinder heutzutage haben - wenn man nicht gerade neben einer Rutsche auf einen Kumpel wartet. Kam ein kleines Mädchen angerannt, rauf auf die Leiter und will rutschen, da kommt die Mama hinterher und sagt: "Ich möchte einen Caputschino drinken. Du darfst zwei Mal rutschen. Dann gehen wir." Und dann wurde ganz laut mitgezählt, das das Kind nicht aus versehen zum dritten Male die schiefe Ebene passiert.
Wenige Minuten später kommen mehrere Kinder auf die Rutsche zugerannt und rutschen einer nach dem anderen hinunter. Irgendwann kommt noch ein kleiner Junge, stellt sich hinten an und wartet, bis er dran ist. Einmal runter und wieder hinten anstellen. Nun erscheint die Oma und sagt: "Komm mit, die anderen wollen auch mal rutschen." Er hatte nicht den Funken einer Chance ein zweites mal zu rutschen, obwohl er gleich wieder dran gewesen wäre. Nein, Kinder haben es nicht einfach. Sie dürfen nur eine gewisse Anzahl von Rutschversuchen unternehmen oder andere Kinder nicht beim Rutschen behindern, auch wenn sie es nicht tun. Wednesday, March 7. 2007Presseschau: Dreck von Dresden und die halbe Wahrheit
Ich habe heute per E-Mail einen Artikel aus der Bild vom 6.3.2007 bekommen, in dem es um die Dresdner Luftverschmutzung geht. Durch Hochhäuser und Autobahnbrücken sei kein ordentlicher Durchzug, also Entlüftung des Elbtals, gegeben. Der Feinstaub - ein Wort, bei dem ich die Wände hochgehen könnte - würde nicht mehr ordentlich verwirbelt. Eine steigende Anzahl von Grippefällen und sonstige Atemwegserkrankungen wären die Folge.
Aber da fehlt noch was! Was ist mit den 1500 Bäumen, die Dresden letztes Jahr abgeholzt hat? Und was ist mit den 3500, die dieses Jahr folgen sollen? Neupflanzungen? Macht Dresden auch gelegentlich, aber die werden nicht gepflegt. Seit Jahren versuchen diese zu wachsen oder, noch schlimmer, ihre Größe wenigstens zu halten und nicht einzugehen. Oder sie werden an Stellen gepflanzt, wo sie sowieso keinen direkten Nutzen haben. Ich will mich hier nicht als Grüner aufspielen, aber auch Bäume tragen viel zu einer besseren Luft bei. Sie filtern den Ruß aus der Luft und würden im Sommer Schatten spenden (Boar!). Es wäre nicht mehr so heiß in der Stadt, wieder ein Grund weniger zum rumjammern. Ich brauche auch keine Messstation, die in den nächsten 3 Jahren über 270.000,- Euro kostet, um die Auswirkung der Luftverschmutzung auszuwerten (wie im Artikel bemerkt). Dazu reicht mein gesunder Menschenverstand und meine bescheidene Schulbildung in Biologie. Vielleicht sollten die Dresdner Politiker endlich mal anfangen, kausal zu denken. Und ich sollte ruhiger werden. Monday, March 5. 2007Serendipity 1.1.2
Letzten Donnerstag ist ein Bugfix für Serendipity heraus gekommen. Das entsprechende Deb-Paket steht unter http://s9y-cms.fadoe.de/packages/ zum herunterladen bereit.
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