Ich habe heute per E-Mail einen Artikel aus der Bild vom 6.3.2007 bekommen, in dem es um die Dresdner Luftverschmutzung geht. Durch Hochhäuser und Autobahnbrücken sei kein ordentlicher Durchzug, also Entlüftung des Elbtals, gegeben. Der Feinstaub - ein Wort, bei dem ich die Wände hochgehen könnte - würde nicht mehr ordentlich verwirbelt. Eine steigende Anzahl von Grippefällen und sonstige Atemwegserkrankungen wären die Folge.
Aber da fehlt noch was! Was ist mit den 1500 Bäumen, die Dresden letztes Jahr abgeholzt hat? Und was ist mit den 3500, die dieses Jahr folgen sollen? Neupflanzungen? Macht Dresden auch gelegentlich, aber die werden nicht gepflegt. Seit Jahren versuchen diese zu wachsen oder, noch schlimmer, ihre Größe wenigstens zu halten und nicht einzugehen. Oder sie werden an Stellen gepflanzt, wo sie sowieso keinen direkten Nutzen haben.
Ich will mich hier nicht als Grüner aufspielen, aber auch Bäume tragen viel zu einer besseren Luft bei. Sie filtern den Ruß aus der Luft und würden im Sommer Schatten spenden (Boar!). Es wäre nicht mehr so heiß in der Stadt, wieder ein Grund weniger zum rumjammern. Ich brauche auch keine Messstation, die in den nächsten 3 Jahren über 270.000,- Euro kostet, um die Auswirkung der Luftverschmutzung auszuwerten (wie im Artikel bemerkt). Dazu reicht mein gesunder Menschenverstand und meine bescheidene Schulbildung in Biologie.
Vielleicht sollten die Dresdner Politiker endlich mal anfangen, kausal zu denken. Und ich sollte ruhiger werden.