Thursday, March 22. 2007WebPlausch
Vor einigen Tagen wurde ein neues Wort geboren. Wir begrüßen ganz herzlich "WebPlausch" auf unserer Welt und wünschen ihm alles gute auf dem Weg, diese Erde mit allen Ecken und Kanten kennen zu lernen. Kreiert hat es Robert Lender. Aber, was ist nun ein "WebPlausch"? In einem Satz ausgedrückt: Eine Person sitzt in einer gastronomischen Einheit mit seinem tragbaren Großrechner und wartet, bis ihn jemand anspricht, um etwas über das Spezialthema des Wartenden zu erfahren. Klingt kompliziert? Sollte es auch. Aber in Wirklichkeit ist es eine ganz einfache Methode anderen sein Wissen mitzuteilen, einem Wirt den Umsatz zu steigern und vor dem schlafengehen das Gefühl zu haben, etwas sinnvolles getan zu haben. Eine genaue Beschreibung findet man hier.
Stellen wir uns also einen WebPlausch wie ein Blindes Datum, oder Neudeutsch Blind Date, vor. Beide Personen wissen nur soviel voneinander, um sich zu erkennen. Es wird ein Kontakt hergestellt, man tauscht sich aus. Man erfährt etwas und wenn man sich nicht mag, geht man wieder auseinander. Man hat neue Erfahrungen für das Leben gemacht und vielleicht auch etwas Selbstvertrauen aufgebaut. Klingt das nicht gut? Was ist nun der Vorteil eines WebPlausches? Man kann Leuten sein Wissen auf eine ungezwungene Art in einer neutralen Umgebung mitteilen. Es gibt keinen Lehrer mit Noten, keine Referenten die bei dem kleinsten Mucks den Workshop abbrechen und man muss keine Anleitungen lesen, übersetzten und dann doch nicht verstehen. Es gibt jemandem, der zeigt wie etwas funktioniert und man kann nachfragen. Doch etwas ganz wichtiges hat bis jetzt jeder vergessen, der über den WebPlausch geschrieben hat: Vergesst bitte nicht Stift und Papier mitzubringen! Was nützt einem der WebPlausch, wenn man die Hälfte wieder vergessen hat? Also viel Spaß bei eurem Webplausch. Und möge das Wort bald den Weg in den Duden finden! |
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