CalendarQuicksearch |
Wednesday, November 28. 2007Illuminierte Aufrüstung beendet
Es ist für mich eine Zeit angekommen, die bringt mir eine große Freud. Nun darf ich meine weihnachtlichen Lichterketten wieder an Fenster und Türen verteilen. Und dann: Einschalten! Dieses Jahr habe ich sogar ein besonders großes Fenster zur Verfügung: Einen ganzen Balkon. Viel Möglichkeit, diesen zu illuminieren. Clark Griswold wäre stolz auf mich. In Ordnung, so schlimm ist es auch wieder nicht. Aber für mich ist es seit einigen Jahren zu einer Art Tradition geworden, meine Fenster auszuleuchten. Vor allem, weil ich wieder Mal einige meiner persönlichen Ziele erreicht habe und es ein erfolgreiches Jahr war.
In meiner Region, besser gesagt in den benachbarten Bergbaugegenden, hat das Licht ja eine besondere Bedeutung: Hoffnung. Wenn die Leute Früh im Dunkeln in die Stollen zogen und Abends im Dunkeln wieder herauf kamen, freuten sie sich über jedes Lichtchen, was sie erhaschten. Diese Sehnsucht spiegelt sich zum Beispiel beim Schwibbogen wieder. Dieser stellt das Mundloch eines Stollens dar. Drum herum sind Kerzen aufgestellt. So ähnlich kann man meine Schmückerei auch sehen. Erfolgreiches Jahr: Kerzen ans Fenster. Weniger erfolgreiches Jahr: Noch mehr Kerzen ans Fenster. Nun muss ich noch meine Pyramiden und Räuchermännchen an die richtigen Stellen stellen. Dann kann Weihnachten kommen. PS: Heute eröffnet der Dresdner Striezelmarkt. Saturday, November 24. 2007Was lange Jährt ...
Seit über 2 Jahren habe ich meinen Mikrowellengrill, und heute habe ich festgestellt, dass ich eine "Pizza-Taste" habe. Wehrend dieser Zeit habe ich meine Pizza falsch aufgewärmt! Und sie war trotzdem heiß...
Friday, November 23. 2007
Altes Gedicht neu entdeckt Posted by Falk Döring
in Geschichtchen at
22:29
Comments (0) Trackbacks (0) Altes Gedicht neu entdeckt
Es ist noch nicht so lange her, vielleicht 12 oder 15, 17 Jahre, da war ich von einem Gedicht sehr angetan: "Weg zum Bahnhof" von Günter Eich. Gerade habe ich es durch Zufall im Internet wiedergefunden. Sofort kamen verschüttete Erinnerungen wieder hoch. Dies war das erste(?) Gedicht, was ich aus freiem Willen gelernt hatte, obwohl es kein Pflichtstoff in der Schule war. Auch damals bin ich durch Zufall darauf gestoßen. Es erinnerte mich Tagtäglich an den Weg zur Schule, vor allem im Winter, wenn die Schornsteine der Altbauten qualmten. Ja, zu der Zeit habe ich sogar noch Feuer im Ofen machen müssen! Und da gab es einen Bäcker, da roch es immer so köstlich nach Semmeln. Man konnte sogar noch in jede beliebige Bäckereien reingehen und Milchsemmeln verlangen. Heute wissen die ja nicht mehr, was das ist (und wollen einem, wenn überhaupt, Rosinenbrötchen verkaufen). Damals hatte ich auch noch Platz für meine H0-Modellbahn. Ich war noch in dem Alter, in dem ich unter anderem Lokführer werden wollte. Und heute?
Continue reading "Altes Gedicht neu entdeckt"
Wednesday, November 21. 2007Buß- und Bettag
Heute ist in Sachsen Buß- und Bettag. Das heißt, die arbeitende Bevölkerung hat wieder einmal die Möglichkeit, bereits die Woche über am Morgen Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Sonst müsste man es ja am Wochenende tun (Ich zähle übrigens auch dazu; man kommt ja sonst zu nichts). Was vielleicht einige Nicht-In-Sachsen-Arbeitende nicht wissen: Wir Sachsen bezahlen das ganze Jahr über für den heutigen freien Tag eine erhöhte Pflegeversicherung. Der Arbeitnehmer muss 75% Prozent dafür bezahlen, der Arbeitgeber nur 25%. Was der heutige Tag kostet, das rechne ich hier mal vor. Als Beispiel habe ich 2000 Euro Bruttolohn und 12,9 Prozent Krankenversicherung angegeben. Mit diesen Zahlen kommen schöne runde Summen raus. Dies entspricht nicht meinem wirklichem Verdienst, sollte aber ziemlich viele Arbeitnehmer abdecken.
Wir haben also eine Differenz von 10 Euro, was im Jahr 120 Euro sind. Also verdient der obige Sachse pro Tag 120 Euro, was wiederum 2400 Euro im Monat sind (20 * 120 Euro). Vielleicht habe ich ja irgendwo einen Denkfehler drin, aber irgendwie ist das ein teurer Feiertag zum Waschen und Staubsaugen. Da die Sonne scheint sollte man mal eine Runde spazieren gehen oder Freunde besuchen. Thursday, November 15. 2007Kausalität
Eines meiner Lieblingswörter ist "Kausalität". Aber was ist das? Kurz gesagt, es ist die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung. Lasst es mich an einem einfachen Beispiel erklären:
Nach der Arbeit fahre ich gerne mit der S-Bahn nach Hause. Dies hat mehrere Gründe: Erstens fahre ich gerne Bahn. Zweiten gab es auf meiner Strecke von und zur Arbeit eine Baustelle, die besonders beim Feierabendverkehr verstopft war. Ich hatte die Wahl zwischen einem Fahrweg von knapp 25 Minuten mit Straßenbahn, S-Bahn und Bus oder etwa 45 Minuten nur mit Straßenbahn und Bus. Wenn diese Baustelle nicht gewesen wäre, wäre ich nie auf die Idee gekommen, mal mit der S-Bahn nach Hause zu fahren. Also ist die Ursache die Baustelle und die Wirkung, dass ich öfter mit der S-Bahn gefahren bin (und zukünftig auch werde). Zweites Beispiel: Die GDL streikt und legt auch den S-Bahn-Verkehr lahm. Also musste ich heute mit Straßenbahn und Bus fahren. Dadurch wiederum konnte ich mir in aller Ruhe die fertiggestellte Strecke ansehen, die ab Morgen wieder regulär und ohne Ersatzverkehr befahrbar sein soll. Die Schienen blitzen, die Fahrbahn war wie geleckt. In den neuen Haltestellenhäuschen wurden frisch gedruckte Fahrpläne aufgehängt. Man könnte denken, es ist Weihnachten. Hier war also die Ursache der Streik der GDL, die Wirkung der Genuss einer autoleeren, neu hergerichteten Straße mit dem Gefühl, morgen fünf Minuten früher auf Arbeit sein zu können. Sunday, November 11. 2007
Tankfreier Samstag? Schöne Theorie! Posted by Falk Döring
in Geschichtchen at
08:44
Comments (0) Trackbacks (0) Tankfreier Samstag? Schöne Theorie!
Zum Glück habe ich kein Auto. Somit brauche ich mich auch nicht über die teuren Benzinpreise aufregen (die gestern Abend bei 1,43 Euro lagen). "Alle sollten mal einen Tag nicht tanken", höre ich da einige Autofahrer murmeln. Aber keiner macht es. Doch Halt! Gestern flatterte mir eine Nachricht aufs mobile Telefon: "An alle Autofahrer. Am 1.12.2007 soll in deutschland nicht getankt werden.beteiligt euch an dem protest gegen die steigenden spritpreise und schickt diese sms an alle weiter die ihr kennt (mal ne sinnvolle rund sms :)". Reden wir mal nicht von Recht-, Groß- und Kleinschreibung sowie Kommasetzung; man findet dafür genug Beispiele auf meinem Blog, wenn man danach sucht
Es ist wie mit den Bahnstreiks: Die Bahn ist der Gewerkschaft ausgeliefert. Wenn die der Meinung ist, das Angebot sei Mist, dann streikt die noch drei Jahre wenn es sein muss. Auch den Ölkonzernen ist es egal. Irgendwann müssen Autofahrer tanken. Da drehen die halt die Preisschraube noch höher. Egal wie, letztendlich bezahlt ja immer der kleine Mann die Zeche. Sunday, November 11. 2007Erster Schnee in Dresden
Als ich gestern Abend nach Hause ging watete ich durch eine Überraschung: WKP, auch "Weißes Katastrophenpulver" genannt. Plötzlich und unerwartet hatten sich die Temperaturen an die Null-Grad-Grenze verdrückt und der feuchte Niederschlag ist als weißes Zeug herunter gerieselt. Und was passiert in Dresden wenn weißes Zeug vom Himmel fällt? Richtig: Die Dresdner Verkehrsbetriebe sind vollkommen perplex und vergessen, ihre Fahrzeuge nach Fahrplan zu schicken. Ja nicht zu schnell fahren! Eine Bahn könnte ja auf einer Schneeflocke ausrutschen und hinfallen. Das man dadurch seinen Anschlussbus nicht bekommt, ist doch egal. Hauptsache der Straßenbahnführer vorn in seinem Kapuff sitzt im trockenen. Und ehe hier Stimmen kommen wie "witterungsbedingte angepasste Fahrweiße": Bummelstreik aus Schnee-Trotz zählt nicht dazu.
Als ich heute früh aufstand war von der weißen Pracht nichts mehr zu sehen. Aber wehrend ich nun am Schreibtisch diesen Text tippe, fallen neue Flocken, vermischt mit richtigem Wasser, auch Schneeregen genannt. Doch bei +1 Grad und nassem Untergrund besteht um diese Uhrzeit keine Chance an einen weißen Montag zu denken. Friday, November 9. 2007s9y-cms wieder erreichbar
4 Stunden habe ich gebraucht, bis die s9y-CMS von CakePHP auf das ZendFramework umgestellt war. Nun ist sie wieder erreichbar. Das aktuelle Serendipity-Paket habe ich noch nicht erstellt, sollte aber dieses Wochenende noch kommen.
Thursday, November 8. 2007Webradio
Etwas, was ich seit meinem Internetanschluss zu schätzen weiß ist das Webradio. Amarok bietet zichtausende von Radioprogrammen zum reinhören an. Bei manchen fragt man sich, wie sinnvoll die sind. Zum Beispiel Radiosender die das ganze Jahr über Weihnachtslieder bringen. Und wo kann man im Hochsommer mit Rudolf am Schlitten um den verschneiten Weihnachtsbaum tanzen? Natürlich in Amerika. Wer sonst kommt auf die Idee, vom 1. Januar bis 31. Dezember Musik von weißer Weihnacht zu bringen?
Es war zwar für fünf Minuten lustig, aber ich warte doch lieber bis nach Totensonntag um solche Musik zu hören. Monday, November 5. 2007
Umstrukturierung meines Webspaces Posted by Falk Döring
in Computer und Internet, Serendipity at
21:51
Comments (0) Trackbacks (0) Umstrukturierung meines Webspaces
Bereits gestern habe ich mein kleines Projekt s9y-CMS (fast absichtlich) zerschossen - und heute die Umstrukturierung meines Webspaces fortgesetzt. In den nächsten Tagen möchte ich alle Anwendungen mit PHP5 lauffähig haben. Dann wird auch meine andere Domain mit Inhalt gefüllt und die s9y-CMS-Webseite wieder online sein. Dann gibt es auch eine neue Serendipity-Version. Ich habe heute voller Entsetzen festgestellt, dass ich noch keine Ubuntu-Variante der 1.2er online habe. Aber da sich noch keiner beschwert hat könnte ich ja davon ausgehen, dass diese auch nicht gebraucht wird. Außerdem habe ich eigentlich keine Zeit die Plugins von s9y-CMS weiter zu pflegen; teilweise gibt es aktuellere Versionen im Spartacus. Somit steht innerhalb von wenigen Sätzen eine ganze Webseite auf der Abschussliste.
|
KategorienBlog abonnierenBlog Administration |

