Wednesday, November 28. 2007Illuminierte Aufrüstung beendet
Es ist für mich eine Zeit angekommen, die bringt mir eine große Freud. Nun darf ich meine weihnachtlichen Lichterketten wieder an Fenster und Türen verteilen. Und dann: Einschalten! Dieses Jahr habe ich sogar ein besonders großes Fenster zur Verfügung: Einen ganzen Balkon. Viel Möglichkeit, diesen zu illuminieren. Clark Griswold wäre stolz auf mich. In Ordnung, so schlimm ist es auch wieder nicht. Aber für mich ist es seit einigen Jahren zu einer Art Tradition geworden, meine Fenster auszuleuchten. Vor allem, weil ich wieder Mal einige meiner persönlichen Ziele erreicht habe und es ein erfolgreiches Jahr war.
In meiner Region, besser gesagt in den benachbarten Bergbaugegenden, hat das Licht ja eine besondere Bedeutung: Hoffnung. Wenn die Leute Früh im Dunkeln in die Stollen zogen und Abends im Dunkeln wieder herauf kamen, freuten sie sich über jedes Lichtchen, was sie erhaschten. Diese Sehnsucht spiegelt sich zum Beispiel beim Schwibbogen wieder. Dieser stellt das Mundloch eines Stollens dar. Drum herum sind Kerzen aufgestellt. So ähnlich kann man meine Schmückerei auch sehen. Erfolgreiches Jahr: Kerzen ans Fenster. Weniger erfolgreiches Jahr: Noch mehr Kerzen ans Fenster. Nun muss ich noch meine Pyramiden und Räuchermännchen an die richtigen Stellen stellen. Dann kann Weihnachten kommen. PS: Heute eröffnet der Dresdner Striezelmarkt. |
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