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Wednesday, January 30. 2008
Ich habe heute was erlebt ... Gehe ich in eine Apotheke um mir ein Mittel gegen meine verstopfte Nase zu kaufen. Die Verkäuferin war gleich tief besorgt um mich, schließlich sind Arzneien ja nicht gerade billig. Also muss der Kunde ja beraten werden, damit er nicht das Falsche verkauft bekommt. Nach einer intensiven Befragung wo der Schleim überhaupt steckt (mehr in den Nasennebenhöhlen oder doch in den Wangen? Kopfschmerzen? Halsschmerzen? Brennt es beim Schnauben? Besteht eine Schwangerschaft? Haben Sie Fußpilz? Steht der Mond in Konjunktion zu Ihrem Sternzeichen?) wurden mir scheinbar tausende von Medikamenten auf die Ladentafel geschaufelt. Und nun ging es los. Ich kam mir vor wie bei der Werbung. Der Finger tippte von Schachtel zu Schachtel mit der entsprechenden Erklärung: Dieses Medikament ist gegen die verstopfte Nase; damit können Sie ihr Immunsystem wieder aufbauen; dies beugt Halsschmerzen vor, und das können Sie nehmen falls Sie sich vorbeugen mussten. Und alles in einer Monotonie, als ob sie mir aus dem Pschyrembel vorlesen würde. Scheinbar konnte die Gute alle Packungsbeilagen auswendig (Von Nebenwirkungen hat sie nichts gesagt und ich vermeide es, diese nachzulesen.) Ich war so frei und habe mich doch „nur“ für ein Nasenspray entschieden. Einmal genommen, und seit dem ist der Riechkolben geräumt. Die Bekämpfung der Viren übernimmt mein Körper für mich. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass morgen alles vorbei ist. Drei Tage Schnupfen sind genug.
Tuesday, January 29. 2008
Manchmal weiß ich nicht, ob es nicht doch jemanden gibt, der einen ärgern will. Dabei rede ich nicht vom bösen Nachbarn der die Hausordnung nicht macht, oder von Gott der die Menschheit lenken soll. Mir schwebt da eher etwas wie Schicksal vor. Oder wie ist es zu erklären, dass ich mich letzte Woche wunderte und zugleich freute, in dieser Wintersaison noch keinen Schnupfen gehabt zu haben, und heute den zweiten Tag in Folge mit voller Nase durch die Gegend renne? Ich schreibe mal nicht, von wem ich die Viren eingesammelt habe, nicht wahr, Mama? Schnief!
Sunday, January 27. 2008
Derzeit ist bekanntlich der eee-PC in aller Munde (oder den Blogs). Auch ich hatte das Gerät schon zwei Mal in der Hand. Einmal letzten Mittwoch (ein Kumpel hatte es bereits bei einem Händler erstanden, obwohl der offizielle Verkaufsstart erst Freitag war) und gestern in einem Multimediamarkt.
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Saturday, January 26. 2008
Vor kurzem hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Schulfreundin. Sie beklagte sich, dass sie wichtige und interessante Sachen vergessen würde. "Schreib doch ein Tagebuch", schlug ich vor. Das hätte sie sogar schon mal angefangen, aber was solle sie schreiben? So viele große, interessante Dinge würde sie nicht erleben. Und um kleine Dinge zu notieren wäre die Zeit zu schade. Darüber habe ich einige Zeit nachgedacht...
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Friday, January 25. 2008
Was haben meine entzündeten Adleraugen heute früh in meinem Newsreader gelesen? Die Stiftung Warentest hatte die Pünktlichkeit der Bahn getestet und festgestellt: 38 Prozent der getesteten Züge kamen zu spät. Also, ich muss mal sagen: Das hat mich wirklich sehr überrascht. Wie kommen die nur darauf? Das ist mir noch nie aufgefallen.
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Sunday, January 20. 2008
Zu DDR-Zeiten war es für das kollektive Wohlergehen ganz wichtig, jedes Wochenende die große Hausordnung (Boden, Keller, Zugang) zu machen: Kehren, wischen und möglichst nochmal mit den Staublappen drüber gehen. Wer die Hausordnung nicht sachgemäß erledigt hatte, wurde vom Hausbuchführer öffentlich getadelt. Gelegentlich gab es dann auch mal die goldene Hausnummer. Aber so genau weiß ich das nicht. Bin ja nicht gerade alt für mein Alter. Zwischendurch kam die Wende. Doch die Hausordnung war nicht entfallen.
Als ich einzog war gleich eines meiner ersten Anliegen: Hausordnung wird für mich gemacht. Dass ich extra darauf hinweisen musste und es nicht als selbstverständlich angesehen wurde, verwunderte mich schon. Bei den alten Mietverträgen (aus DDR-Zeiten) steht noch kein Passus drin, der die Möglichkeit der Treppenreinigung durch Dritte vorsieht. Bei meinem neuen Vertrag schon. Angeblich wäre es auch ein großer Aufwand dies bei den Bestandsmietern zu ändern. Egal, ich bin nicht der Vermieter und zahle meinen Obolus dafür, dass ich nur für meine Wohnung die Reinigung übernehmen muss.
Nun bleibt noch die Frage zu klären: Wann wird die Hausordnung gemacht? Für mich in der Woche. Aber die Anderen, die es selbst machen müssen, stellen sich Sonntags dreiviertel eins ins Haus und wischen. Also ich kann mir eine bessere Sonntagsbeschäftigung vorstellen. Aber in Anlehnung an ein altes Gedicht gesprochen: Erst wenn der letzte DDR-Mietvertrag gekündigt, der Sonntag restlich heilig und der Rücken nicht mehr mitmacht, werden die Leute feststellen, dass man auch die Hausordnung machen lassen kann.
Thursday, January 17. 2008
Manchmal gibt es eine Zeit, da findet man etwas nicht in Ordnung und sagt zu sich: „Das finde ich nicht in Ordnung.“ Man fängt an, sich mit dem Thema genauer zu beschäftigen, findet Unterstützung und kommt auch mit Leuten ins Gespräch, die sich nie damit beschäftigt haben. Man redet, schildert, argumentiert und ist glücklich, wenn nicht nur das Interesse geweckt, sondern auch neue Anhänger gefunden werden. Und dann kommt eine Gruppe, die eigentlich zum selben Thema „Das finde ich nicht in Ordnung“ gesagt hat, aber unmotiviert irgendwelche Aktionen ausführt, die nicht nur Fragwürdig, sondern vielleicht sogar anmaßend oder verboten sind. Wie soll man jetzt gegenüber eines Außenstehenden seine Meinung vertreten, wenn sofort das Extrembeispiel von der Gruppe die sich nicht beherrschen konnte, auf dem Tisch liegt? Man wird, ohne es zu wollen, in die selbe Ecke gestellt. Vielen Dank, kann ich da nur sagen. So macht Problemlösung wirklich Spaß.
Tuesday, January 15. 2008
Nun fällt wieder eine Bastion gegen die Waldschlößchenbrücke. Heute wurde die 300 Jahre alte Rotbuche geräumt und soll auch gefällt werden. Diese unschuldige Buche, die zwei Weltkriege überstanden hat, muss dem wohl umstrittensten Bauprojekt in Dresden weichen. Ich frage mich nur, wie viele von den Leuten, die heute die Buche räumen und fällen mussten/müssen, dies auch wirklich machen wollen. Und im ZDF fragt da so ein älterer Herr, wo die Jugend bleiben würde. Die kämpft gegen die totale Überwachung. Man kann ja nicht seine Arbeit aufgeben und nur noch auf die Barrikaden gehen. Obwohl man das könnte.
Saturday, January 12. 2008
Manchmal bin ich richtig bockig. Da denke ich mir: „Das kommt mir nicht in die Tüte.“ Und doch rennt man nach einem kurzen Einkaufsbummel als unfreiwillige Werbebotschaft für diverse Geschäfte herum. Jeder kann durch die bunt bedruckten Werbetüten erkennen, wo ich mein Geld gelassen habe. Soviel zum Thema Datenschutz.
In jedem Geschäft (außer Lebensmittel) werden die Waren an der Kasse eingetütet. Selbst wenn man der Verkäuferin eindeutig sagt: „Ich brauche keine Tüte.“ Die Handgriffe sitzen, und schwups sind die Errungenschaften in der Tüte verschwunden. Erst dann fällt der Euro centweise. „Sie wollten ja keine Tüte.“ Normalerweise zucke ich nun mit den Schultern, nehme die Tüte und stecke diese in meinen mitgebrachten Beutel.
Ich rege mich ja nicht über die Dienstleistung an sich auf. Ich frage mich viel mehr, was ich mit den ganzen Tüten soll? Verschenken? Oder eine Tauschbörse aufmachen? Meistens landen sie im Müll oder werden zum Abtransport des selben genutzt.
Leider sind die Geschäfte selten geworden, in denen man gefragt wird: „Wünschen Sie eine Tüte?“ Und noch seltener die schmunzelnden Gesichter, wenn ich antworte: „Nein danke, ich habe noch eine vom letzten Einkauf.“
Tuesday, January 8. 2008
Nachdem ich den Artikel von Robert Lender über die Einblendung von Werbung auf Xing für Nicht-Premium-Mitglieder gelesen hatte, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie man ein soziales Netzwerk unabhängig einer solchen Plattform aufbauen und pflegen kann. Sehr schnell bin ich dabei auf eine kleine Sammlung von Skripten gekommen. Gespeichert werden die Daten in einer Datenbank und kommuniziert wird über Web-Services wie bspw. XMLRPC.
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