Monday, January 7. 2008Es ist glatt
Nein, ich frage mich nicht warum bei diesem Wetter lieber alle mit dem Auto fahren und riskieren, sich durch eine glatte Straße das Auto zu zerbeulen anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Und ich frage mich nicht, warum die Stadt nicht in der Lage ist, die Fußwege Eisfrei zu halten und dafür eventuell privaten Leuten Ordnungsgeld auferlegen, weil diese es auch nicht machen. Und ich frage mich nicht, warum bei diesem Wetter plötzlich die Diskussionen über die Erderwärmung nicht weitergeführt werden.
Ich sage nur: Es ist kalt, es ist glatt und bis jetzt bin ich ohne Schnupfen und Ausrutscher durch den Winter gekommen. Toi toi toi. Sunday, January 6. 2008
Alles erledigt – bis auf den Rest Posted by Falk Döring
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20:00
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Gestern war wieder einmal großer Hausputz angesagt. Unfreiwillig. Eigentlich wollte ich nur abrüsten, also mein Weihnachtszeug wegräumen, doch daraus entwickelte sich dann doch eine größere Umräumaktion. Meterlange Lichterketten mussten von den Fenstern und dem Balkon gelöst werden, ebenfalls viele kleine Klebestreifen, die der Befestigung der Illumination dienten. Die Lichterketten wieder zusammen legen und verstauen dauerte länger als diese aufzuhängen. Aber ganz überrascht war ich, als alle meine Räuchermännle, Pyramiden und Lichterketten in die Kisten passten und ich nun sogar noch Platz habe! Braucht jemand einen Kistenpacker?
Anschließend mussten meine überflüssigen Elektrokabel weggeräumt werden. Dabei störten mich andere Kabel gewaltig. Und der Staub. Also erst zum Staubsauger gegriffen, dann mit viel Geschick und diversem Zubehör aus dem Baumarkt die Kabel versteckt bzw. anders verlegt. Zu guter Letzt flogen noch viele, schon Jahre nicht mehr gelesene Magazine und Zeitschriften weg. Nun habe ich wieder etwas Platz und es sieht wohnlicher aus in meiner Wohnung. Dafür quillt meine Zeitungsentsorgungskiste über. Kaum zu glauben, dass ich nur die weihnachtlichen Überbleibsel wegräumen wollte. Man war ich stolz. Und heute? Heute finde ich noch einigen Schmuck für Grünzeug. Also war ich wieder einmal fertig ... bis auf den Rest. Friday, January 4. 2008
Da guckst du wie die Kuh ins Uhrwerk Posted by Falk Döring
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18:49
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Seit einiger Zeit schreibe ich meine PHP-Anwendungen mit Eclipse, besser gesagt mit der/die/das PDT. Leider haben Programme die dumme Angewohnheit, prinzipiell Fehlerhaft zu sein. Da habe ich mir gedacht, schau dir doch mal den Debug-Modus an. Also das entsprechende Plugin heruntergeladen und auf Fehlersuche gegangen. Nun sah ich mir die Oberfläche an und ... Na ja. So schaut wohl eine Kuh ins Uhrwerk wie ich auf den Editor geschaut habe. Keine Ahnung was man da machen soll. Also Tante Google gefragt und was bekomme ich für Ergebnisse: Wie installiere ich den Debugger in Eclipse und PDT. So. Und wo sind nun die Anleitungen, Tutorials, Manuals und Handbücher wie man so etwas bedient? Vermutlich geht es mir da genauso wie mit Word und Excel: Habe ich ja angeblich alles mal gehabt. In der Schule. Ha Ha. Selten so gelacht.
Nächster Schritt: Frag mal andere Programmierer. Antworten: "Debugger?" "Viel zu kompliziert." "Nie gemacht." "Wie geht denn das?" Ergo muss ich mich mal hinsetzen und mir alles selbst beibringen. Oder ich nutze weiterhin mein geliebtes Zend_Debug::dump();. Thursday, January 3. 2008
Und es geht in die dritte Runde Posted by Falk Döring
in Geschichtchen at
06:34
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Meine Güte, schon der Dritte? Wo sind denn der Erste und der Zweite geblieben? Will das Jahr 2008 genauso schnell weiter machen, wie es das Jahr 2007 vorgemacht hat? Aber morgen ist ja schon wieder Freitag. Das ist ja der Vorteil: Wenn die Zeit schneller vergeht, ist schneller Wochenende. Leider ist dann auch das Wochenende schneller vorbei. Aber woran liegt es, dass wir denken, die Zeit rast uns davon? Ich weiß es nicht. Eine Idee wäre ja, dass die Zeit nicht rennt. Nein, sie vergeht immer gleichmäßig. Wir haben nur so viel zu tun, dass wir glauben, sie würde verrinnen. Oder der Mensch fühlt mit zunehmendem Alter die Zeit schneller vergehen. Er hat sich an den Tagsablauf gewöhnt, und wenn nichts dazwischen kommt, kann er diesen ziemlich lange durchhalten. Es entsteht Routine und schwups, ist wieder ein Tag weg. Oder wir gehen in das Gebiet des Zeitmanagments. Da gibt es eine ganz einfache Theorie: Falsche Tagesplanung. Wenn wir etwas an einem Tag nicht schaffen, haben wir es falsch geplant. Meine Antithese: Wir sind von der Geschwindigkeit der Computer verwöhnt und denken, wir können auch multitasken (ein schönes Wort!). Aber wir sind nunmal Menschen und können selten einkaufen, die Bilanz vom letzen Jahr berechnen und unsere Eltern besuchen. Zur selben Zeit!
Wie dem auch sei, ich wünsche allen meinen Lesern schnelle (wenn es mal wieder Öde wird) und langsamme Stunden (wenn es mal was zum genießen gibt). Letztendlich ist es wichtig, was man aus der Zeit macht. |
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