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Tuesday, February 19. 2008
Manchmal fragt man sich wirklich, was sich Werbemacher bei ihrer Werbung so denken.
Ich rufe per Webmailer meine E-Mails ab. Beim Abmelden wird mir eine riesige Flash-Werbung für Zahncreme mit Waldbeeren gezeigt. Der Slogan: "Die Geschmacksexplosion".
Hallo? Wie viele Selbstmordattentäter haben sich gestern wieder in die Luft gejagt? Und kein einziger Anschlag ist mit Zahnpasta verübt worden. Oder wollen uns die Werbemacher auf das alte Kriegsspiel mit Wattebällchen aufmerksam machen? Nach dem Motto: "Nehmt Zahncreme und lächelt dabei".
Nachtrag: Beim lesen der aktuellen Nachrichten ist mir folgende Überschrift aufgefallen: "Bewaffneter Räuber überfällt Drogeriemarkt". Wie wird er es wohl angestellt haben? Rannte er in den Markt und rief "Geld her oder ich öffne die Zahnpastatube!"?
Monday, February 18. 2008
Zum Wochenanfang möchte ich mal einen Gruß an einige meiner treuen Leser richten.
Heute geht mein Salut nach Bad Kreuznach, genauer auf die Kreuzstraße. Gemeint sind die Besucher aus dem Firmenverbund KSM GmbH & Co. KG, UVT GmbH & Co. KG, STB GmbH & Co. KG und Technology for Events GmbH, meinem ehemaligen Arbeitgeber. Seit schön fleißig und ärgert die Neuen nicht so. Und nochmal danke für die Bücher zum Abschied. Ich schaue gerne mal rein, wenn ich dazu Zeit habe.
Thursday, February 14. 2008
Mein gestriger Weg von Arbeit nach Hause wahr vermutlich der sicherste, den ich je hatte. Ein Hubschrauber kreiste in der Luft und an jeder denkbaren Ecke standen Polizisten und Leute vom BFE. BFE? Was ist BFE? Das habe ich mich auch gefragt und heute die Wikipedia konsultiert. BFE steht für "Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit" und
unterstützen andere Polizeikräfte beim Vorgehen gegen gewalttätige Störer und führen beweissichere Festnahmen an den Brennpunkten unfriedlichen Geschehens durch.
Wenn man sich überlegt, dass gestern in Dresden ein GEDENKTAG war ... was hat die Stadt erwartet?
Wednesday, February 13. 2008
In stillem Gedenken an den Bombenangriff auf Dresden am 13. Februar 1945.
Saturday, February 9. 2008
Erstmal die gute Nachricht: Ich lebe wieder! Ich war nämlich gestern Abend bis in die frühen Morgenstunden mit einigen Freunden tanzen und habe kaum einen Tanz ausgelassen (schönen Gruß an meine Füße). In einem Tanzlokal (keine Disko!). Und ich hätte mich schon wieder über unsere Bundesregierung aufregen können. Die hat doch zum 1. Februar 2008 das Rauchverbot in Gaststätten erlassen. Und was ist nun?
Continue reading "Blöder Nichtraucherschutz"
Monday, February 4. 2008
Es ist Faschingszeit und ich musste heute leider feststellen, dass ich in den zwei Jahren die ich in Kreuznach verbrachte doch einen kleinen Schaden davongetragen habe. Oder wie ist es zu erklären, dass ich, nachdem ich „He Kölle“ gehört hatte die Kreuznacher Version „Hey Kreiznach“ murmelte, summte und schließlich auch sang? Meine Kollegen tun mir ehrlich gesagt leid, aber da müssen sie durch. Sie werden es überstehen, genauso wie ich irgendwann. Und glaubt mir, erst nach fünf Bier und der zehnten Wiederholung habe ich dieses Lied letztes Jahr mitgesungen. Aber immerhin mit Stolz: Kreuznacher Dialekt auf sächsisch! Für eingefleischte Kreuznacher vielleicht ein Frevel. Wer den Text kennt, wird ungefähr verstehen was ich meine. Aber so ist es im Leben. Lebewesen passen sich der Umgebung an, damit sie nicht mehr auffallen (oder um zu versuchen, das Beste aus einer Situation heraus zu holen). Aber zu 100 Prozent wird es selten klappen.
Friday, February 1. 2008
Ich hatte heute ein Problem: Ich sollte meine ehrliche Meinung sagen. Klingt einfacher als es war, denn mit meiner Meinung habe ich zwei Dinge erreicht: Ich habe jemanden ganz schön vor den Fuß getreten und mich gleichzeitig in eine Ecke gestellt, in die ich nicht gehöre. Und nun kommt die moralische Auswertung. Was habe ich gesagt? Wie hätte ich es sagen sollen? Hätte ich es überhaupt sagen sollen? Oder hätte es gereicht, es schon anders zu sagen? Warum waren mir die passenden Argumente nicht eingefallen, als ich diese brauchte?
Ja, die Wahrheit zu sagen ist nicht ganz einfach, wenn man die Konsequenzen beachten will. Die Anforderung war aber: Sagt eure ehrliche Meinung. Und ich habe sie gesagt. Und ich werde damit leben, weil ich der festen Überzeugung bin, diese immer wieder vertreten zu können. Egal, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Schließlich ist man seinem Gewissen verpflichtet.
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