Monday, February 4. 2008
Faschingsschaden Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Ironisches at
22:07
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Es ist Faschingszeit und ich musste heute leider feststellen, dass ich in den zwei Jahren die ich in Kreuznach verbrachte doch einen kleinen Schaden davongetragen habe. Oder wie ist es zu erklären, dass ich, nachdem ich „He Kölle“ gehört hatte die Kreuznacher Version „Hey Kreiznach“ murmelte, summte und schließlich auch sang? Meine Kollegen tun mir ehrlich gesagt leid, aber da müssen sie durch. Sie werden es überstehen, genauso wie ich irgendwann. Und glaubt mir, erst nach fünf Bier und der zehnten Wiederholung habe ich dieses Lied letztes Jahr mitgesungen. Aber immerhin mit Stolz: Kreuznacher Dialekt auf sächsisch! Für eingefleischte Kreuznacher vielleicht ein Frevel. Wer den Text kennt, wird ungefähr verstehen was ich meine. Aber so ist es im Leben. Lebewesen passen sich der Umgebung an, damit sie nicht mehr auffallen (oder um zu versuchen, das Beste aus einer Situation heraus zu holen). Aber zu 100 Prozent wird es selten klappen.
Friday, February 1. 2008
Das Problem mit der Wahrheit Posted by Falk Döring
in Geschichtchen at
21:10
Comments (0) Trackbacks (0) Das Problem mit der Wahrheit
Ich hatte heute ein Problem: Ich sollte meine ehrliche Meinung sagen. Klingt einfacher als es war, denn mit meiner Meinung habe ich zwei Dinge erreicht: Ich habe jemanden ganz schön vor den Fuß getreten und mich gleichzeitig in eine Ecke gestellt, in die ich nicht gehöre. Und nun kommt die moralische Auswertung. Was habe ich gesagt? Wie hätte ich es sagen sollen? Hätte ich es überhaupt sagen sollen? Oder hätte es gereicht, es schon anders zu sagen? Warum waren mir die passenden Argumente nicht eingefallen, als ich diese brauchte?
Ja, die Wahrheit zu sagen ist nicht ganz einfach, wenn man die Konsequenzen beachten will. Die Anforderung war aber: Sagt eure ehrliche Meinung. Und ich habe sie gesagt. Und ich werde damit leben, weil ich der festen Überzeugung bin, diese immer wieder vertreten zu können. Egal, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Schließlich ist man seinem Gewissen verpflichtet. |
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