Wednesday, April 16. 2008Links vorbei geht immer
Es fasziniert mich immer wieder aufs neue, wenn ich einen erstaunten Busfahrer sehe. Ich dachte immer, diese Berufsgruppe erlebt Tag für Tag solche skurrilen Sachen, dass sie sich nicht mehr überraschen lässt. Doch heute war wieder ein Tag, an dem ein Busfahrer fassungslos den Kopf schüttelte.
Die Situation war folgende: Der Bus wollte nach links in eine Straße abbiegen. Dazu fuhr er leicht nach links, blinkte und wollte den Gegenverkehr noch vorbei lassen. Eine nette Geste,die ja laut StVO auch so gefordert wird. Aber da kam so ein Autofahrer von hinten und fuhr links! am Bus vorbei. Dass er damit fast mit dem Gegenverkehr zusammenstieß ist nicht erwähnenswert. Jedenfalls musste der Gegenverkehr bremsen, der Busfahrer wusste nicht, ob er hupen oder fluchen sollte und der Autofahrer hatte nicht nur drei Sekunden gerettet, sondern auch noch einen "gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" verursacht. Wo ist da die Polizei? Tuesday, April 15. 2008Anfahren und Bremsen
Das Fahren in einem Tatra (ich weiß, das Blog entwickelt sich langsam zu einer Fanseite dieses Straßenbahntyps) hatte noch nie so viel Spaß gemacht wie gestern. Vor allem weil ich jetzt weiß, welches Pedal wann getreten wird, welches Geräusch dabei entsteht und wie die Straßenbahn reagiert. Zunächst habe ich es unbewusst verfolgt. Doch irgendwann fiel mir auf, dass ich im Kopf anfuhr und bremste. Ich glaube, mich hat da wieder so ein Virus befallen. Es ist schön, wenn man sich selbst eine Freude machen konnte. Und ich glaube, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.
Saturday, April 5. 2008
Lieber in Bahn und Bus - Theorie und ... Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Unterwegs at
10:02
Comments (0) Trackback (1) Lieber in Bahn und Bus - Theorie und Praxis
Derzeit strahlt von so ziemlich allem was der DVB gehört ein Benimse-Engel, der die Leute zu sozialerem Benehmen auffordert. Gleichzeitig laufen auf den Informationsschirmen in Busen und Bahnen kleine Filme. In einem geht es um einen Hund, der einen Maulkorb bekommt (diesen Film habe ich noch nie von vorn bis hinten sehen können), im zweiten bekommt ein Fahrgast den Dreck in die Gusche geschleudert, den er gerade hat fallen lassen (man verzeihe mir die sehr deutliche Ausdrucksweise) und im letzten werden die Krachgeräte (Handy, MP3-Player) von Jugendlichen deaktiviert, die damit die ganze Bahn unterhielten.
Über den Film Nummer Eins rede ich hier nicht. Ich bin kein Hundebesitzer und ich hatte auch noch nie Probleme mit den Vierbeinern in Bus oder Bahn. Der zweite Film ist schon interessanter. Viele stört es, wenn die Straßenbahn wie die Mülltonne eines Schnellimbisses aussieht. Da wünscht man sich manchmal, den Dreck dem Erzeuger ... siehe oben. Was mich aber etwas nachdenklich stimmte war Filmchen Nummer Drei. Continue reading "Lieber in Bahn und Bus - Theorie und Praxis" |
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