Seit einigen Wochen wartet ein Kommentar auf Freischaltung. Dieser enthält nur vier Wörter und ein Komma, ist beleidigend und sogar diskriminierend. Wie kommen Menschen dazu, solchen Blödsinn? Zu viel Zeit? Dann sollten sie mal eine Runde an die frische Luft gehen. Ein Spaziergang lüftet das Gehirn aus und bringt einen gleich auf andere Gedanken. Ein Blog ist jedenfalls zum Abbau von Aggressionen nicht geeignet. Und wer doch der Meinung ist, er muss seine anmaßenden Äußerungen los werden, solle sich bitte einen eigenen Blog aufsetzen. Danke.
Tuesday, September 23. 2008
Der Mensch findet doch immer wieder Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Zum Beispiel währe ich nie auf die Idee gekommen, aus einem Kopfkissen eine Wissenschaft zu machen. Erst nachdem ich mir überlegt habe, mir mal ein neues zuzulegen, ist mir aufgefallen, dass es verschiedene Schläfer-Typen gibt. Die einen schlafen auf dem Bauch, die nächsten auf der Seite und die restlichen auf dem Rücken. Und wie sollte es anders sein? Für jeden gibt es das passende Kopfkissen. Die Bauchschläfer haben beispielsweise ein ganz flaches. Wer seitlich liegt, bekommt ein höheres, um seinen Kopf zu stabilisieren. Somit fällt er nicht seitlich „nach unten“ und man verränkt sich nicht den Rücken.
Mit solchem Wissen und einer kleinen Rolle Kopfkissen unter dem Arm verlässt man schließlich das Geschäft. Aber hat man wirklich das richtige gekauft? Was ist mit Menschen, die auf dem Bauch einschlafen und auf dem Rücken liegend wieder erwachen? Sind das Bauch- oder Rückenschläfer? Um dies herauszufinden gibt es wieder eine Wissenschaft: Sie nennt sich Schlafforschung.
Sunday, September 21. 2008
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die Gute:
Erich von Däniken lebt noch. Warum ist das gut bzw. wichtig? Als ich ein kleiner Junge war habe ich mich mit seinen Thesen über Götter und Ufos auseinander gesetzt. Doch schon lange hatte ich nichts mehr von ihm gehört. (Vielleicht auch wegen Verschiebung meiner Interessen?)
Bis ich heute diesen kurzen Artikel las. Und der auch noch eine schlechte Nachricht enthielt: Am 22.12.2012 könnte die Welt unter gehen. Da stellt sich die
Erdachse zum Zentrum der Galaxis. Laut Vorhersagen der
Maya kommen an diesem Tag die Götter wieder auf die Erde.
Man, man, man sind das Informationen. Was soll man da machen? Däniken rät, sich darauf vorzubereiten. Und wie macht man das? Riesterverträge kündigen, keine Weihnachtsgeschenke für 2012 kaufen? Bunker bauen und sich verkriechen oder doch die Straßen schmücken, die Außerirdischen feierlich Willkommen heißen und hoffen, dass sie in guter Absicht kommen? Allerdings hört der Maya-Kalender zum 21.12.2012 auf. Also doch kein fröhliches Come-Together?
Man mag über Außerirdische denken wie man will. Für mich ist es unvorstellbar, dass es in diesen Weiten des Universums nicht doch irgendwo auf einem Planeten intelligentes Leben geben könnte. Aber dass nun die Welt genau zwei Tage vor Weihnachten im Jahre 2012 untergeht, wage ich doch zu bezweifeln.
Wenigstens haben wir noch 4 Jahre Zeit, um diese These wieder zu vergessen.
Monday, September 8. 2008
Über ein Jahr hat es gedauert, aber nun ist es endlich so weit: Ich bekomme adressierte Werbung. Nun werden sich einige fragen: Warum freut er sich so? Die Antwort ist doch ganz einfach:
1.) Das Kommunikations- und Informationssystem in Deutschland funktioniert ausgezeichnet. Man bekommt ganz schnell Adressen und die Firmen können ihr Papier los werden.
2.) Davon leben wieder Mediendesigner, Druckereien und Papierwerke. Viele Arbeitsplätze, die ich mit dem Vorhandensein meines Briefkastens erhalte.
3.) Ich kann doch stolz sein zu einer werberelevanten Zielgruppe zu gehören! Wer will das nicht?
4.) Ich brauche mir keine Sorgen um den Datenschutz machen. Den scheint es ja offensichtlich nicht zu geben.
Rein theoretisch gibt es zwar laut Bundesdatenschutzgesetz die Möglichkeit, bei den Firmen Auskunft über seine Daten einzufordern und auch löschen zu lassen - aber wer macht das schon? Zum Glück der Werbungsversender fast keiner.
Übrigens sind Kataloge ja noch harmlos. Am besten finde ich den Spendenaufruf vom WWF: Spenden Sie für die Erhaltung des Regenwaldes. Wenn die den Brief nicht gedruckt hätten, hätte ein Baum weniger sterben müssen. Das wäre dann mein Beitrag zum Umweltschutz gewesen. Hoffen wir mal, das dieser Brief nicht aus dem Regenwald gekommen ist.
Wednesday, September 3. 2008
In der aktuellen DVB Info Heft 03/2008 gibt es einen kurzen Artikel vom Fahrgastbeirat betreffend der durch Werbung zugeklebten Fenster. Die Argumente kann man sich denken: Dunkle Bahnen, keine Aussicht (Anmerkung des Autors: Im Sommer aufgeheizte Bahnen). Die DVB meint, dass für die Werbepartner die großen Werbeflächen besonders attraktiv seien. Das kann ich verstehen. Denn dann unterhalten sich die Fahrgäste: Hast du die Werbung der Firma ABC gesehen? Wegen denen wurde wieder die ganze Bahn zugekleistert.
Ich habe mich mit einer Schulfreundin unterhalten. Sie arbeitet bei einer Werbeagentur. Diese Agentur hatte auch schon Werbung für die DVB-Bahnen entworfen. Sie erklärte mir, dass beim Entwurf die Fenster frei gelassen worden. Aber als sie mir sagte, für wen geworben wurde, konnte ich mich nicht dran erinnern, diese Bahn jemals gesehen zu haben. Was sagt uns das also? Die Fenster müssen zugeklebt werden, damit die Leute schauen, welche Firma dafür verantwortlich ist. Ob man anschließend von dieser Firma noch eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, ist eine andere Sache.
Was mich allerdings noch stört ist das Argument mit den großen Werbeflächen. Derzeit ist kaum eine Bahn komplett mit Werbung beklebt. Was spricht also dagegen, die Quadratmeter Werbung nicht auf die Fenster, sondern um die Fenster zu verteilen?