Knapp einen Monat ist es her, als
Radio Speedy schloss. Seit dem habe ich nicht mehr gesendet. Ich hatte mir zwei Vorsätze gefasst: Erstens wollte ich mir selbst einen Monat Pause gönnen und zweitens keinen neuen Sender suchen. Und wenn jemand mit der Bitte zu senden auf mich zukommt überlegen ob ich diese Bitte erfülle. Am letzten Freitag wurde ich aber mehr oder weniger dazu genötigt. (Es ist fantastisch wie man über einen Chat manipuliert werden kann. Sollte ich mal einen Blogeintrag dazu schreiben

). Der Sender heißt
Unser Discofox-Radio. Den überwiegenden Teil der DJ's kenne ich bereits seit einigen Monaten. Also wird mir das Eingewöhnen nicht so schwer fallen

. Etwas umgewöhnen muss ich mich aber evtl. bei der Musikauswahl. Während bei Radio Speedy alles Querbeet gespielt werden durfte, wird bei Unser Discofox-Radio doch mehr Wert auf deutsche Musik und Discofox gelegt. Aber ein gewisser Spielraum ist vorhanden. Man wird sehen, was man senden kann

.
Premiere ist übrigens am Montag, 27.10.2008 um 20:00 Uhr.
Sunday, October 26. 2008
Jetzt mal wieder was philosophisches - und zwar geht es um zwischenmenschliche Beziehungen. Dazu brauchen wir drei Personen: A, B und C. Alle drei Personen verstehen sich anfangs ganz gut. Doch Plötzlich haben A und B mit C eine Meinungsverschiedenheit. Während sich A von C distanziert, führt B mit C ein klärendes Gespräch. Danach sind alle Probleme behoben. B hält weiterhin zu A und C Kontakt, denn B ist der Meinung: "Wenn sich A und C nicht leiden können, was habe ich damit zu tun? Das ist ein Problem zwischen den Beiden. Da halte ich mich raus."
Eines Tags erfährt A, dass B noch mit C kommuniziert und bricht sauer die Verbindung ab. B wird als Verräter und Lügner bezeichnet.
Nach Logik von A hätte also B zwei Möglichkeiten gehabt: Erstens hätte sich B eindeutig auf die Seite von A oder C stellen und den anderen ignorieren, oder den Kontakt zu beiden Personen abbrechen müssen. Denn nur bei der zweiten Möglichkeit wäre eine eindeutige Neutralität sichergestellt. Aber was hätte das gebracht? Übertragen auf die große Weltpolitik könnte Variante 1 sogar Krieg bedeuten.
Was könnten die Beweggründe von A sein? Was hätte es noch für Möglichkeiten für B gegeben? Gerne könnt Ihr eure Meinung als Kommentar unter diesen Beitrag schreiben.
Sunday, October 26. 2008
Irgendwo habe ich einmal gelesen, das es ein gutes Zeichen ist, wenn man Spinnen in der Wohnung hat. Spinnen würden sich nur in sauberen Wohnungen wohl fühlen. Diese Weisheit hat gestern einer Spinne nichts genutzt. Ich habe sie trotzdem freundlich, aber bestimmt an die frische Luft gesetzt. Nun wird sie sich wohl den Hintern abfrieren.
Sunday, October 19. 2008
In fast jedem Laden der Musik an den Mann bringen will wird meistens eine CD als Hörprobe abgespielt. An den Theken findet man dann auch die CD-Hülle mit dem Hinweis „Sie hören“. Dass einem nicht immer alles gefallen muss, was durch die Lautsprecher dröhnt, ist auch logisch. Jeder Mensch hat einen anderen Geschmack. Aber gestern ist mir in zwei Geschäften etwas aufgefallen.
Continue reading "Kaufhaus-Musike"
Friday, October 17. 2008
Es ist fantastisch was man alles herausfindet, wenn man mal etwas Zeit hat, sich seine Programme genauer anzusehen. Ich habe die Tage wieder einmal Amarok genauer unter die Lupe genommen und die Cover-Verwaltung entdeckt. Eigentlich gehört diese zu den Funktionen, die ich nie gebraucht hätte. Nun, da ich auf sie gestoßen bin, ärgere ich mich über jedes Album, für das ich noch kein Cover gefunden habe.
Ebenfalls entdeckt habe ich endlich die Funktion, meinen Liedern Tags zuzuordnen. Allerdings heißen die Tags bei Amarok nicht Tags, sondern Label. Aber funktionieren genau so wie gewollt.
Mit diesen zwei Erkenntnissen macht das Verwalten meiner Musik gleich noch mehr Spaß.
Wednesday, October 15. 2008
Ist doch mein Lieblings-ÖPNV-Dienstleister wieder einmal knapp an einer bitterbösen E-Mail vorbei geschlittert. Mein Aufreger war gestern der Nachtverkehr. Die Linie 61 wartet Stundenlang (na gut, einige Minuten) sinnlos am Haltepunkt Strehlen und dadurch verpasse ich am Wasaplatz die Linie 13. Winke, winke. Ein Blick auf den Fahrplan zeigte mir aber, dass die 13 zehn Minuten Verspätung hatte. Aber man hat ja mehrere Möglichkeiten, seine Wohnung zu erreichen. Also stieg ich in die 89. Der Busfahrer wurde gerade von einem Kollegen eingewiesen: Wo führt die Linie lang, wo sind Haltestellen, wo sind Signalanlagen für den Bus, Gefahrenstellen usw. Alleine dieses interessante Ereignis hat mein Vorhaben eine E-Mail zu schreiben in diesen Blog-Eintrag umgewandelt. Denn ich als Fahrgast habe nun das Gefühl, von gut betreuten Busfahrern kutschiert zu werden.
Tuesday, October 14. 2008
Die Popkomm ist zu ende. Und natürlich hat die Musikindustrie wieder einmal ihr altes Lied über das böse Internet geträllert. Die Absatzzahlen seien schlecht, da viele Hörer die Musik über illegale Tauschbörsen herunterladen. Bei solchen Nachrichten denkt man ja, das die Labels froh sind, wenn man sich eine CD legal im Laden kauft. Dies scheint aber nicht der Fall zu sein.
Continue reading "Das böse Internet und die Musik"