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Sunday, February 22. 2009
Ich setzte mich gerade an meinen Rechner, starte Amarok und möchte mir einige Liedchen zum Frühstück in die Playliste schieben, da meldet mir mein Lieblings-Media-Player, dass kein MP3-Support installiert sei. Schock! Gestern ging's noch. Habe ich ihn rein zufällig deinstalliert? Nein, die Pakete sind noch da. Also mal die harte Tour: Im Heim-Verzeichnis meines Benutzerprofils den Ordner ~/.xine nach ~/.xine.old umbenannt und Amarok neu gestartet. Und siehe da, nun dudeln mir wieder die zarten Töne von Scooter und Groove Coverage um die Ohren. Noch schnell diesen Eintrag geschrieben und ab zum Frühstück. Nun kann der Sonntag in aller Ruhe beginnen. Ach ja, Boxen aufdrehen nicht vergessen. Die Nachbarn schlafen noch  .
Saturday, February 14. 2009
Am 13. und 14. Februar 1945 wurde Dresden von der britischen und amerikanischen Luftwaffe bombardiert. Das ist Fakt. Ob es nun sein musste oder nicht eine andere Sache. Mir geht es mit diesem Beitrag aber darum, was aus diesem Gedenktag gemacht wird.
Continue reading "Was ist ein Gedenktag?"
Friday, February 13. 2009
Wenn es nicht schon eine Firma geben würde die die Qualität der Zustellung von Briefsendungen misst würde ich sagen, diese müsste mal gegründet werden. Grund sind zwei Sendungen, die ich diese Woche bekommen habe.
Die eine ist ein Brief. Dieser war in einer Plastikfolie eingeschweißt. Dies ist ja eigentlich nichts anormales. Leider war die Folie mit dem Hinweis versehen: Diese Sendung ist leider beschädigt worden und wurde von uns eingeschweißt. Mit freundlichem Gruß, Ihre .
Wenn ich mir den Umschlag so ansehe ... eine Beschädigung ist etwas anderes. Der sieht aus, als hätten sie den Brief in den Reißwolf werfen wollen, doch der spuckte diesen wieder aus. Wenigstens war der Inhalt unbeschädigt.
Als ich kopfschüttelnd die Treppe hochstieg wartete bereits eine zweite Überraschung. An meiner Wohnungstür hing ein Paket. Schön eingepackt in eine Plastik-Tüte. Zwei Sachen schossen mir durch den Kopf: Erstens danke lieber Zusteller, dass ich nicht in irgendeinen Laden rennen musste um das Paket abzuholen und zweitens was wäre gewesen, wenn es jemand anderer mitgenommen hätte? Die dritte Frage kam beim Lesen des roten Etiketts: Irrläufer, bitte entschuldigen Sie die verspätete Zustellung.
Das Gute: Alle Sendungen sind angekommen. Aber scheinbar war an diesem Tag der Wurm bei den Zustellerunternehmen drin.
Monday, February 9. 2009
Heute vor drei Wochen, am 12. Januar, hatte ich meine erste Probe für den SemperOpernBall 2009. Im Kopf ist alles wieder da: Das Anstehen bei der Anmeldung, das Warten auf meine Tanzpartnerin, die Kameras; und immer den Gedanken im Hinterkopf: Wenn du hier etwas versaust, fliegst du raus. Und die halbe Stunde, die wir Viertel-Drehungen geübt hatten. Ja, da kam ich mir manchmal vor, als ob ich noch nie Walzer getanzt hätte. Immer wieder die Fragen: Warum kann mich meine Partnerin nicht leiden, was ist wenn ich die Schritte vergesse? Wer kann sich die Choreographie überhaupt merken? Aber, nachdem ich mir den Auftritt wiederholt angeschaut hatte (hab ihn ja auf meinem Blog verlinkt  ) - es hat sich gelohnt. Mir wird es richtig warm ums Herzchen. Ich bin stolz und zufrieden. Leider ist es schon wieder drei Wochen her. Warum kann ich nicht schon wieder hinter der Bühne auf den Einmarsch warten? Und dann vorbei an unzähligen Menschen, die einem viel Glück zumurmeln. Und dann vom Dunkel in die prunkvoll geschmückte Semperoper. Zu wissen, dass man jetzt etwas zeigen darf, für 7 Minuten 30 der Star ist. Die Tanzschritte im Kopf, die Leute in ihren Anzügen und Ballkleidern im Blick. Der Versuch immer zu lächeln und die Einsätze nicht zu verpassen. Einfach nur Atemberaubend.
Monday, February 9. 2009
Warum hat man immer dann wenig Zeit, wenn man denkt, jetzt wird es wieder ruhiger?
Warum antworten Firmen, Betriebe und Einrichtungen nicht auf E-Mails?
Warum ist man Nachts putzmunter, könnte dann aber den Tag durchschlafen?
Warum hat man nach der Fahrplanumstellung der DVB immer Anschluss an Bahnen und Busse, die sowieso den selben Weg haben?
Warum wird eine Bahn vor der Haltestelle immer langsamer, damit man die Bahn die bereits in der Haltestelle steht nicht erreicht?
Monday, February 2. 2009
... ist Murmeltiertag!
Und die vorhersage: 6 weitere Wochen Winter (Punxsutawney Phil)
Sunday, February 1. 2009
Vor einigen Wochen las ich auf der Homepage von Matthew Weier O'Phinney einen interessanten Artikel über das Domain-Model (Model Infrastructure). Dieses Model ist ein konzeptueller Ansatz, um die Verbindung zwischen den Systemen zu beschreiben. Einfach ausgedrückt: Wie greife ich auf meine Daten zu. Matthew's Beispiel war eine User-Verwaltung. Er schrieb dazu mehrere Klassen: Ein Gateway, welches die Benutzerverwaltung übernimmt, eine Users-Klasse, die den Zugriff auf eine Menge von Benutzern ermöglicht und eine User-Klasse, die den einzelnen User repräsentiert. Der Vorteil ist, dass man im Hintergrund den Quelltext austauschen kann, ohne das man Änderungen im Hauptprogramm vornehmen muss. Also z.B. Umstellen der User-Anfragen von Datenbank auf Webservice.
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