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Wednesday, April 22. 2009
Als ich am Morgen des 1. April über den Postplatz schlenderte, musste ich an einer Konstruktion vorbei, die mich leicht zum schmunzeln brachte: Es war eine Kloschüssel, mit Stiefmütterchen bepflanz und dahinter ein Schild mit der Aufschrift "Scheiße gebaut, Stadt versaut". Der Spruch ließ sich ziemlich leicht merken, da er ziemlich vielen Dresdnern aus der Seele sprach. Immerhin geht Dresden mit der Bepflanzung der Stadt ziemlich Stiefmütterlich um. Jedenfalls wurde diese Kloschüssel vom Ordnungsamt eingesammelt, vom Kabarettisten Uwe Steimle wieder ausgelöst und auf den Altmarkt wieder aufgestellt. Leider verstand das Ordnungsamt abermals keinen Spaß und sammelte das Porzellan mitsamt Schild ein. Der Verbleib der "Installation" ist jetzt ungeklärt, aber wenigstens macht unsere Frau Oberbürgermeisterin etwas Geld locker um der Landeshauptstadt doch wieder etwas Grün zu spendieren. Mal sehen wie das aussehen wird. Jedenfalls war das mal eine gelungene Aktion! Auch von mir ein "Danke" an den unbekannten "Aufsteller".
Saturday, April 18. 2009
Um Musik vom heimischen Computer zum Stream-Server zu senden braucht man ein entsprechendes Progamm. Ich nutze dafür den SAM. Dieser unterstützt mehrere Modi. Einmal kann man sich selbst eine Playliste zusammen stellen oder man kann den SAM die Zusammenstellung überlassen. Dabei zieht er sich automatisch aus der Sammlung die Lieder heraus. Sehr gut für Nachtstreams. Weiterhin kann man die Anzahl der Hörer überwachen. Was mir dabei aufgefallen ist: So lange der SAM die Musik bestimmt, sind die Zahlen hoch. Doch schiebe ich ein Lied in die Playliste, weil ich es gerade hören will, gehen die Zahlen (leicht) zurück. Zufall? Einbildung? Oder ist die Technik schon so weit fortgeschritten, dass sie weiß, was die Hörer hören wollen?
Thursday, April 9. 2009
Es ist Frühling. Das heißt, das Wetter wird schöner, die Leute haben wieder gute Laune und ... die Studenten brauchen sich nicht mehr den Hintern abfrieren, wenn sie für irgendwelche Organisationen die Leute auf der Straße anquatschen.
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Wednesday, April 1. 2009
Es wird Frühling. Nicht nur, dass die Vögel sich um die letzten Krümel der Meisenknödel streiten oder dass einige Menschen ihre Frühlingsgefühle bekommen. Man muss nun auch wieder schauen, wie man seine Kleidung transportieren kann. Früh noch um die Null (in Zahl 0) Grad, lässt der gelbe Wärmeball dort oben am Abend die Temperaturen bis zum Schwitzpunkt steigen. Zumindest, wenn man nach Feierabend bei Temperaturen um die 15 Grad genauso eingezwiebelt wie am frühen Morgen herumläuft. Um dies zu verhindern könnte man also abends seine Strickjäckchen in ein Täschchen packen. Damit ist es gut verpackt und stört auch nicht beim Heimschlendern. Andere sparen sich dieses unsexy Accessoire und laufen mit kurzer Hose, T-Shirt und Sandalen herum. Scheinbar kann menschliches Gehirn im Betriebszustand doch einfrieren. Na gut, die Ärzte und die Pharmazie-Industrie werden es danken.
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