Tuesday, September 29. 2009Wer lesen kann ...
Da gibt es in den Straßenbahnen so eine tolle Erfindung, die nennt man im allgemeinen Fahrkartenautomat. Dort wählt man sein Billett auf Knopfdruck aus, steckt seine Münzen oder die Geldkarte (mit aufgeladenem Geldchip) rein und bekommt dann ein lustiges Stück Papier was einem berechtigt, eine gewisse Zeit mit dem Verkehrsmittel/den Verkehrsmitteln zu fahren, ohne bei einer Fahrkartenkontrolle seine Adresse abgeben zu müssen. Und das schöne an dem Papierstück, das nennt man im allgemeinen Fahrkarte, ist, das diese auch schon entwertet sind, wenn man diese in der Straßenbahn erwirbt. Folglich müssen sich die Leute nicht bemühen dieses Papier in den orangenen Kasten, den man im allgemeinen Knippser nennt, zu schieben. Es steht groß mit weißer Schrift auf rotem Hintergrund am Automaten, und auch schwarz auf verschiedenen Grüntönen auf der Fahrkarte. Trotzdem kann man immer wieder hören wie es nach dem Lösen der Fahrkarte „Piep“ macht. Klarer Fall von „Wer Lesen kann ist klar im Vorteil“. Nur schade, das die Fahrkarten durch das „Lochen“ nicht ungültig werden
Sunday, September 20. 2009Gedanken über eine Tüte
Schreiben wir heute mal wieder über Tüten. Tüten sind für mich als komplizierten Pragmatiker einfach nur ein Behälter, mit dem man Gegenstände transportieren kann. Die Form muss natürlich stimmen, ich würde nie einen Kochtopf in eine Tüte bekommen, die für die Größe von CD-Hüllen ausgelegt ist. In diesem Zusammenhang sollte auch noch die Festigkeit einen entscheidenden Faktor spielen. Was mir aber total egal ist, ist die Herkunft. Ob diese nun vom Drogisten oder Multimediafachmarkt kommt ist für mich Nebensache. (Anders sieht es schon aus, wenn mir ein Beutel mit politischer Werbung gereicht wird. Diesen lehne ich dankend ab.) Aber scheinbar ist es für einige Menschen doch von Interesse. Als ich vorhin an einer Ampel stand kam eine Frau auf eine andere zu und sagte: „Jetzt muss ich Sie doch mal ansprechen. Ich habe die selbe Tüte.“
Ach was, dachte ich. Für mich war die Tüte nur rot mit weißer Schrift. Und wenn zu mir jemand gesagt hätte „Ich habe die selbe Tüte“ ... den hätte ich vermutlich verwirrt angeschaut und nach Anzeichen eines Sonnenstichs Ausschau gehalten. Was bitte war an dieser Tüte so besonderes? Das klärte sich, als die angesprochene Frau antwortete, das die ansprechende Frau dann in irgendeiner Stadt gewesen sein muss. Ah ja, Tüten haben also doch einen Wiedererkennungswert. Auch wenn man nur erkennt, in welcher Stadt jemand war. Eigentlich könnten sich ja die Marketingexperten jetzt freuen, immerhin war dieses Geschäft bzw. diese Stadt im Gespräch. Aber was hat es gebracht? Nichts, da diese beiden Frauen ja schon dort waren. Und mich als potentiellen Kunden wird es auch nicht dorthin ziehen, weil ich erstens nicht weiß was es für ein Laden war und zweitens dank meines Gedächtnis-Siebs vergessen habe, wo dieser Laden war. Beispielsweise wäre ein Fischfutterladen in Düsseldort für mich uninteressant. Saturday, September 19. 2009
Mein Mitleid an die Frontend-Designer Posted by Falk Döring
in Computer und Internet at
00:01
Comments (2) Trackbacks (0) Mein Mitleid an die Frontend-Designer
Wenn ich mit meiner kargen Freizeit nichts anzufangen weiß nutze ich die wenigen Minuten und bastle an neuen Templates, bspw. für diesen Blog oder anderer kleinen Projekte, die vermutlich aus Zeit- und Lust-Gründen nie fertig werden. Jedenfalls freue ich mich, wenn meine Templates anschließend im Browser meines Vertrauens – dem Firefox – so aussehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch Opera und Konqueror interpretieren meine Stylesheets nach meinen Ideen. Das Problem ist aber – jeder Frontend-Designer wird es mir bestätigen – dass es da von einer bestimmten Firma aus Redmond, die von sich sagt Weltmarktführer zu sein, auch einen Browser in verschiedenen Versionen gibt, der nicht ganz den W3C-Vorgaben entspricht. Kurz: Meine Templates sehen im Internet Explorer schschschlecht aus. Zum Glück gibt es ja Matthias und „den Cederholm“ (O-Ton Matthias). Durch diese nette und freundliche Unterstützung findet man auch den einen oder anderen Hack (ich weigere mich das Wort Tipp in diesem Zusammenhang zu nutzen) um diese Probleme zu umgehen. Leider kommt es dann wiederum vor, das die Templates im Firefox und anderen standardkonformen Browsern nicht mehr schön aussehen. Ergo ist es ein hin und her bis die Templates auch in allen Browsern gleich aussehen. Jedenfalls habe ich mir jetzt wieder ins Gedächtnis gerufen, warum man sich diese Arbeit lieber bezahlen lässt. Ich habe mir auch schon überlegt, Schmerzensgeld aus Redmond zu fordern.
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