Sunday, January 23. 2011
Goethe, die Schwarzwaldklinik und ... Posted by Falk Döring
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20:04
Comments (0) Trackbacks (0) Goethe, die Schwarzwaldklinik und Pralinen
Gestern habe ich mal wieder was für meine Bildung getan und mir „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand“ angeschaut. Ursprünglich geschrieben wurde das Schauspiel 1773 von Johann Wolfgang Goethe. Der Spielfilm ist aus dem Jahre 1978 (Quellen: Wikipedia). Die Hauptrolle des Götz spielte Raimund Harmstorf. Ihn kannte ich bisher nur aus dem Film „Sie nannten ihn Mücke“ mit Bud Spencer. Harmstorf spielte dort einen amerikanischen Offizier, der eine kleine Abneigung gegen „Mücke“ hatte. Kein Wunder, dass ich die meiste Zeit die beiden Rollen miteinander verglich. Aber es sollte nicht bei der einen Überraschung bleiben. Irgendwann stellte mein Vati fest: „Das ist doch der Doktor aus dem Schwarzwald“. Gemeint war Klausjürgen Wussow, der einen Doktor in der Schwarzwaldklinik spielte, hier aber einige Jahre jünger war. Ist das nicht faszinierend? Nie eine einzige Folge dieser Serie gesehen aber die Schauspieler trotzdem wiedererkannt! Öfter gesehen habe ich hingegen Sky Dumont. Folglich staunte ich nicht schlecht als er in der Rolle des Hans von Selbitz auftauchte (im Vergleich zu heute irgendwie ohne größere körperliche Verälterung). Als er in die Kamera lächelte musste ich sofort an „Der Schuh des Manitu“ denken: „Alle gehen nochmal auf Toilette und dann reiten wir los.“ Schlecht allerdings, dass er seinen Aufritt im Götz mit dem Film-Leben bezahlte. „Nun isst er keine Pralinen mehr“ war der lapidare Kommentar. „Da haben die schon einen Film-Doktor und trotzdem muss er sterben.“ „Der Schwarzwald-Doktor ist doch auf der dunklen Seite.“ Aber auch Wussow musste sterben; wie es sich für einen Arzt gehört anhand von Medizin - er wurde vergiftet. Was sich Goethe damals alles ausgedacht hatte … Er kannte auch schon den Spruch „Geh zum Arzt oder bleib gesund“.
Spaß bei Seite. Es war eine schöne Verfilmung, ich habe wieder ein Werk von Deutschlands berühmtestem Dichter kennen gelernt und festgestellt, dass ich nicht an übermäßigem Fernsehkonsum leite. Sonst wäre mir schon eher aufgefallen, dass Harmstorf auch in „Der Große mit seinem Außerirdischen Kleinen“ und „Der Bomber“ mitgespielt hatte. Zwei Filme, die ich mir schon öfter auf DVD reingezogen hatte. Nun weiß ich was demnächst auf meiner Film-Schau-Liste steht. Saturday, January 22. 2011
Es geht (hoffentlich) voran mit der Bahn Posted by Falk Döring
in Geschichtchen at
10:33
Comments (0) Trackbacks (0) Es geht (hoffentlich) voran mit der Bahn
Warum muss es eigentlich immer Krachen ehe gute Ideen entwickelt und umgesetzt werden? Vermutlich, weil vorher kein Grund zu Veränderungen besteht. Speziell meine ich die Deutsche Bahn, die ja bekanntlich nicht nur den Sommer, sondern auch den Winter nicht (mehr) im Griff hat. Es gab mal eine Zeit, da bin ich gerne mit dem Zug gefahren. Aber wenn ich die Entwicklung der letzten drei Jahre verfolge bin ich richtig froh, es derzeit nicht beruflich zu müssen.
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