Sunday, March 30. 2008Was lange wehrt ... W-LAN-Problem behoben
Wie bereits in diesem Blog zu lesen ärgere ich mich mit der Konfiguration meines W-LAN herum. Am vergangenen Mittwoch wollte ich es wissen: Funktioniert meine W-LAN-Karte im Laptop oder nicht. Also packte ich den Klapprechner ein, setzte mich in die Dresdner DB-Lounge und suchte nach Access-Points. Siehe da, es wurde einer gefunden; bereitgestellt vom telekommunikativen Marktführer. Beim Aufruf einer Webseite erhielt ich die Aufforderung, Benutzername und Passwort einzugeben. Allerdings hatte ich beides nicht. Es störte mich auch nicht, da ich nun wusste, dass mein Laptop kommunikative Strahlung senden und empfangen kann. Das Problem musste also zu Hause an meinem Router liegen.
Nachdem ich gestern etwas mit der Verschlüsselung und der MAC-Filterung herumprobiert hatte bin ich nun stolz, endlich ohne Strippe an meinem Balkonfenster sitzen und diesen Text schreiben zu können. Aber was war das Problem? Eine unlogische Funktionsweise der MAC-Adressen-Filterung.
Die MAC-Adressen-Filterung hatte ich vor geraumer Zeit zum Test aktiviert und einen anderen Laptop in mein W-LAN integriert. Danach hatte ich die Filterung deaktiviert und das gesamte W-LAN auch. Nur, blöderweise, war die MAC-Filterung nach dem Aktivieren des W-LAN wieder aktiv. Mein Laptop konnte sich also keine IP holen, weil dessen MAC-Adresse dem Router nicht bekannt war. Diese nachträglich einzutragen ging zunächst auch nicht. Wenn ich die MAC-Filterung nutzen möchte, muss ich diese zuerst deaktivieren, dann die Rechner starten, die holen sich per DHCP eine neue IP, die dann fest der MAC-Adresse zugewiesen wird. Ha ha. Bei meinem Test hatte mein Testrechner bereits die IP 192.168.2.101 erhalten und war mit dessen MAC fest verwurzelt. Und mein jetziger Rechner hatte auch wieder die IP 192.168.2.101 bekommen. Der Router weigerte sich berechtigterweise, eine IP für zwei MAC-Adressen bereit zu stellen. Da ich diesen Quatsch sowieso nicht nutzen wollte, deaktivierte ich die Filterung nun eineindeutig. Ich habe schon Router gesehen, da kann man die MAC-Adressen per Hand eintippen. Dann bekommen die irgendeine IP und das geht auch. Wer sich also den Mist ausgedacht hat ... Der Rest mit der Verschlüsselung war innerhalb von 5 Minuten geklärt. Und nun habe ich ein funktionierendes W-LAN-Netz zu Hause. Ist das nicht schön? Neue Erfahrungen habe ich auch gesammelt. Und den Sinn mit der komplizierten MAC-Adressen-Filterungsverwaltung werde ich auch noch herausfinden. Trackbacks
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