Auch heute bin ich Straßenbahn gefahren. Diesmal vom Betriebshof Reick zum Betriebshof Trachenberge. Das Besondere daran war aber, dass ich einen Teil er Strecke selbst hinterm Führerstand saß. Natürlich mit Fahrlehrer und ohne Passagiere. Mein Gefährt war der abgebildete Tatra der DVB. Das Fahrzeug ist nur 17 Tonnen schwer und 2,2 Meter breit.
So eine Bahn ist ein klein wenig anderes als ein Auto. Man ist an seine Schienen gebunden und nur selten hat man Probleme mit anderen Autofahrern. Hinzu kommt die eigentlich leichtere Steuerung, weil nur Gas und Bremse zur Verfügung standen. Eigentlich leichter, denn als Autofahrer ist man ja gewohnt nach dem Gas geben zu kuppeln, also den Fuß vom Gas zu nehmen. Macht man dies bei einer Straßenbahn, wird diese wieder langsamer.
Natürlich sind wir auch an den Haltestellen stehen geblieben. Das hatte zur Folge, dass einige Leute aufsprangen und in den Fahrschulwagen einsteigen wollten. Na ja. Wer lesen kann ... Bestimmt hatten die sich auch innerlich aufgeregt, warum die DVB so eine „alte Krügge“ schickt. Doch mit einer neuen Krügge wäre ich vermutlich nicht gefahren.