Saturday, September 19. 2009Mein Mitleid an die Frontend-Designer
Wenn ich mit meiner kargen Freizeit nichts anzufangen weiß nutze ich die wenigen Minuten und bastle an neuen Templates, bspw. für diesen Blog oder anderer kleinen Projekte, die vermutlich aus Zeit- und Lust-Gründen nie fertig werden. Jedenfalls freue ich mich, wenn meine Templates anschließend im Browser meines Vertrauens – dem Firefox – so aussehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch Opera und Konqueror interpretieren meine Stylesheets nach meinen Ideen. Das Problem ist aber – jeder Frontend-Designer wird es mir bestätigen – dass es da von einer bestimmten Firma aus Redmond, die von sich sagt Weltmarktführer zu sein, auch einen Browser in verschiedenen Versionen gibt, der nicht ganz den W3C-Vorgaben entspricht. Kurz: Meine Templates sehen im Internet Explorer schschschlecht aus. Zum Glück gibt es ja Matthias und „den Cederholm“ (O-Ton Matthias). Durch diese nette und freundliche Unterstützung findet man auch den einen oder anderen Hack (ich weigere mich das Wort Tipp in diesem Zusammenhang zu nutzen) um diese Probleme zu umgehen. Leider kommt es dann wiederum vor, das die Templates im Firefox und anderen standardkonformen Browsern nicht mehr schön aussehen. Ergo ist es ein hin und her bis die Templates auch in allen Browsern gleich aussehen. Jedenfalls habe ich mir jetzt wieder ins Gedächtnis gerufen, warum man sich diese Arbeit lieber bezahlen lässt. Ich habe mir auch schon überlegt, Schmerzensgeld aus Redmond zu fordern.
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Ich sehe es etwas anderst. Egal welche Entwicklungsgruppe für Browser, alle machen Ihren eigenen "Mist", was in FF läuft muss noch lange nicht auf Safari, Chrome oder sonst wo laufen. Alle rühmen sich den W3C Standard einzuhalten aber noppe, ich kenne aus eigenen Erfahrungen, dass auch FF sich gegen einige in die W3C neu aufgenommen Funktionen wert und diese nur zum Teil umsetzt. Hier hacken sich die Firmen gegenseitig das Auge aus, und der Entwickler muss für jeden Browser seinen eigenen Code schreiben!
Reichtig wäre, wenn sich alle an den W3c Standard halten, und Neuerungen erst nach Aufnahme durch den W3C veröffentlichen. Doch hier mahlen die Wege auch lange! Einen Verurteilung gegen die Redmonder Firma, wie von Dir finde ich daher nicht objektiv. Ich bin sogar sicher, dass viele Neuerungen an Funktionen auch bei FF, und Konsorten aus dem Hause der Redmonder integriert wurden und diese profitiert haben.
Hallo Matthias,
das schöne an der EDV ist, dass jeder seinen eigenen Standard hat. Da ich aus der OpenSoruce-Ecke komme werde ich natürlich behaupten, das OpenSource-Programme sich eher an den Standard halten als ClosedSource-Programme |
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