Wer kennt das nicht? Man muss sich hunderte von Passwörtern zu tausenden von passwortgeschützten Anwendungen merken. Es gibt zwar kleine Helferlein die einem die Passworteingabe mitunter abnehmen, aber sicherer ist das trotzdem nicht. Wer also seine Passwörter fleißig per Hand eingibt hat dann meistens noch immer der Problem sich zu vertippen. Das soll jetzt einfacher werden. Die Linux Private Security Task Force (LPSTF), der Bereich, der sich bei der Entwicklung des Linux-Kernels um Fragen der Sicherheit kümmert, hat nun entschlossen, eine Ähnlichkeitssuche einzuführen. Sollte man sich bei der Eingabe des Passwortes vertippen, evtl. statt einem a ein s tippen, ist eine Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Passwort gegeben und der User wird akzeptiert. Gleiches soll auch bei artverwandten Wörtern gelten. Ist das Passwort Schäferhund und man gibt aus versehen Bernhardiner ein, ist dies auch richtig, weil beides Hunderassen sind. Die LPSTF verspricht sich davon einen höheren Bedienkomfort und folglich mehr Benutzter von Linux.