Friday, March 27. 2009
Vögel füttern als Wiedergutmachung ... Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Ironisches at
08:46
Comment (1) Trackbacks (0) Vögel füttern als Wiedergutmachung der Dresdner Umweltpolitik
Ich sitze schon einige Tage beim Frühstück am Fenster und schaue den Meisen und Spatzen zu, wie sie am Meisenknödel rumknabbern. Das ist richtig beruhigend. Und es sieht mitunter lustig aus wie sich die kleinen Piepmätze an einer Stange festhalten und nach den Körnern picken, oder sich gleich auf den Knödel setzen. Aber ich sehe das auch als kleine Entschädigung und Entschuldigung an unsere gefiederte Mitbevölkerung für die Dresdner Umweltpolitik.
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Thursday, January 8. 2009Schwabb
Eine der sinnlosesten Erfindungen der Menschheit neben Fahrstuhl, Rolltreppe und Drehtür ist für mich der runde Ausgießer auf den Getränkeverpackungen. Die Idee, nicht mehr mit einer Schere zwei Löscher - eines für den Ausfluss des Getränks, eines zum Nachsaugen der Luft - in die Verpackung bohren zu müssen, ist ja erstmal sehr gut. Allerdings ist die Umsetzung mangelhaft. Denn es ist ja logisch: Wenn die Flüssigkeit entweicht, zieht sich die Packung zusammen. Durch das enge Loch kann keine Luft nachfließen. Doch irgendwann gibt die Verpackung nach und schwabb, ist ein großer Teil der Flüssigkeit nicht im, sondern neben dem Glas. Das war mir, als ich noch mit der Schere zwei Löscher in die Packung schnitt, nicht passiert.
Es gab mal Ausgießer, die hatten zwei Löscher: Vorne ein größeres für die Flüssigkeit, und einige Millimeter weiter hinten ein kleineres, damit die Luft nachfließen konnte. Das klappte einwandfrei. Warum es diese Ausgießer nicht mehr gibt, weiß der Himmel. Vermutlich, weil diese wirklich funktioniert hatten. So ist das nun Mal. Das was gut ist wird wieder abgeschafft, um evtl. in einigen Jahren als "Innovation" gefeiert zu werden. Wednesday, December 31. 2008
Langsam mach ich mir echt Sorgen Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Ironisches at
12:09
Comments (0) Trackbacks (0) Langsam mach ich mir echt Sorgen
Am 19. diesen Monats habe ich ja bereits meine Gedanken über die schnelle Umsetzung der neuen Glühlampen-Verordnung der EU veröffentlicht. Doch langsam bekomme ich wirklich Angst. Als ich gestern Abend das Licht im Schlafzimmer einschaltete, gab es einen lauten Knall, es roch leicht verbrannt und meine Deckenlampe, sonst bestückt mit drei Leuchtmitteln, gab keine Illumination mehr von sich. Bei Licht betrachtet, also heute früh, kam heraus: Wieder ist eine Lampe durchgebrannt und hat bei der Gelegenheit gleich mal die Sicherung mit rausgeworfen. Diesmal hatte ich aber Ersatz im Haus
Wenn ich abergläubig und paranoid wäre, ja sogar befürchten müsste von Staat und EU überwacht zu werden, würde ich mir jetzt echt Gedanken machen. Friday, December 19. 2008
EU setzt neue Glühbirnenrichtlinie ... Posted by Falk Döring
in Ironisches at
06:42
Comments (0) Trackbacks (0) EU setzt neue Glühbirnenrichtlinie bereits um - bei mir
Einer ist immer schuld. Heute habe ich mir einen besonders großen als Schuldigen ausgesucht: Die Europäische Union. Die hatte ja in den letzten Tagen ein Gesetz verabschiedet, wonach die gute alte Glühbirne ... Verzeihung ich meine natürlich eine Glühlampe, den Birnen sollten nicht glühen können (nur wenn der Baum brennt oder dieser neben einem Atomreaktor steht) ... also wonach Glühlampen ausgeglüht haben und nun gegen Stromsparlampen ersetzt werden. Zum Wohle unserer aller Umwelt. (Das die Herstellung und Entsorgung einer solchen Stromsparlampe die Umwelt mehr belastet als die Herstellung einer normalen Glühbirne habe ich auch irgendwo gelesen.) Um diese Bestimmung so schnell wie möglich umzusetzen hat heute Früh die EU entschieden, meine Glühlampe im Bad durchbrennen zu lassen. Und da ich, aus welchen Gründen auch immer, keine Ersatzlampe im Haus habe, werde ich mir heute Abend eine im Baumarkt kaufen. Natürlich wird mein Blick auch auf die Preise der Stromsparlampen fallen. Und dann werde ich mich, auf mein Zwiebelleder schauend, dann doch für eine normale Glühbirne ... ich meine Glühlampe ... entscheiden.
Monday, November 24. 2008Fitness
Ich habe mir heute Früh mal die Werbung angesehen, die so tagtäglich in meinem Briefkasten landet. Einen Zettel fand ich besonders amüsant: Es war ein Prospekt für ein Fitnessstudio. Ein Bild zeigt die Zufahrt zu einer Tiefgarage direkt unter dem Gebäude, in welchem das Studio untergebracht ist. Das finde ich toll: Da kommen Menschen mit dem Auto, fahren mit dem Fahrstuhl nach oben und setzen sich anschließend an Geräte, die Fahrradfahren und Treppensteigen simulieren.
Sunday, September 21. 2008Der 22.12.2012
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die Gute: Erich von Däniken lebt noch. Warum ist das gut bzw. wichtig? Als ich ein kleiner Junge war habe ich mich mit seinen Thesen über Götter und Ufos auseinander gesetzt. Doch schon lange hatte ich nichts mehr von ihm gehört. (Vielleicht auch wegen Verschiebung meiner Interessen?) Bis ich heute diesen kurzen Artikel las. Und der auch noch eine schlechte Nachricht enthielt: Am 22.12.2012 könnte die Welt unter gehen. Da stellt sich die Erdachse zum Zentrum der Galaxis. Laut Vorhersagen der Maya kommen an diesem Tag die Götter wieder auf die Erde.
Man, man, man sind das Informationen. Was soll man da machen? Däniken rät, sich darauf vorzubereiten. Und wie macht man das? Riesterverträge kündigen, keine Weihnachtsgeschenke für 2012 kaufen? Bunker bauen und sich verkriechen oder doch die Straßen schmücken, die Außerirdischen feierlich Willkommen heißen und hoffen, dass sie in guter Absicht kommen? Allerdings hört der Maya-Kalender zum 21.12.2012 auf. Also doch kein fröhliches Come-Together? Man mag über Außerirdische denken wie man will. Für mich ist es unvorstellbar, dass es in diesen Weiten des Universums nicht doch irgendwo auf einem Planeten intelligentes Leben geben könnte. Aber dass nun die Welt genau zwei Tage vor Weihnachten im Jahre 2012 untergeht, wage ich doch zu bezweifeln. Wenigstens haben wir noch 4 Jahre Zeit, um diese These wieder zu vergessen. Monday, September 8. 2008
Na endlich: Werbung Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Ironisches at
19:26
Comments (0) Trackbacks (0) Na endlich: Werbung
Über ein Jahr hat es gedauert, aber nun ist es endlich so weit: Ich bekomme adressierte Werbung. Nun werden sich einige fragen: Warum freut er sich so? Die Antwort ist doch ganz einfach:
1.) Das Kommunikations- und Informationssystem in Deutschland funktioniert ausgezeichnet. Man bekommt ganz schnell Adressen und die Firmen können ihr Papier los werden. 2.) Davon leben wieder Mediendesigner, Druckereien und Papierwerke. Viele Arbeitsplätze, die ich mit dem Vorhandensein meines Briefkastens erhalte. 3.) Ich kann doch stolz sein zu einer werberelevanten Zielgruppe zu gehören! Wer will das nicht? 4.) Ich brauche mir keine Sorgen um den Datenschutz machen. Den scheint es ja offensichtlich nicht zu geben. Rein theoretisch gibt es zwar laut Bundesdatenschutzgesetz die Möglichkeit, bei den Firmen Auskunft über seine Daten einzufordern und auch löschen zu lassen - aber wer macht das schon? Zum Glück der Werbungsversender fast keiner. Übrigens sind Kataloge ja noch harmlos. Am besten finde ich den Spendenaufruf vom WWF: Spenden Sie für die Erhaltung des Regenwaldes. Wenn die den Brief nicht gedruckt hätten, hätte ein Baum weniger sterben müssen. Das wäre dann mein Beitrag zum Umweltschutz gewesen. Hoffen wir mal, das dieser Brief nicht aus dem Regenwald gekommen ist. Thursday, July 31. 2008Der Zahn beim Finanzamt
Eine Diskussion könnte ungefähr so aussehen:
Zwei Mann am Stammtisch: A: "Ich habe meine Steuererklärung beim Finanzamt abgegeben. Ob ich was wieder bekomme?" B: "Diesen Zahn kannste dir ziehen." Dies ist möglich! Als ich heute mein Steuerzeug zum Finanzamt getragen habe, sind mir im Erdgeschoss die Zahnarztstühle aufgefallen. Also wer glaubt, beim Finanzamt werden Zähne nur "nach Mundart" gezogen, der sollte mal in Dresden beim Finanzamt seines Vertrauens vorbei schauen. Ich empfehle das Finanzamt II und III. Tuesday, July 29. 2008Possen-Spiel
Ich habe hier im Blog schon einige Male vom Dresdner Postplatz berichtet. Dort, wo vor einigen Jahren noch Straßenbahnen fuhren, erstreckt sich nun eine Steinwüste. Besonders jetzt, wo die Sonne auf den Nichel bräzelt, sehnt man sich nach einigen schattenspendenden Bäumen. Denn ob man es glaubt oder nicht ... Bäume kühlen. Kühlen? Das tut Wasser auch!
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Wednesday, May 7. 2008
Erste Nachuntersuchung Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Ironisches at
22:55
Comments (0) Trackbacks (0) Erste Nachuntersuchung
Ich war heute wieder beim Arzt. Diesmal hatte der Herr Chirurg auf. Dafür war auch das Wartezimmer gerammelte voll. Da es von der Notaufnahme am Freitag keine Überweisung gab, musste ich wieder 10 Euro an die Krankenkasse abdrücken. Langsam werde ich ein Sparbuch nur für den Besuch beim Arzt anlegen.
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