Tuesday, April 8. 2008Tue nichts gutes ...
... dann wird dir auch nichts Böses wiederfahren. Diese Weisheit fiel mir ein, als ich folgendes auf einem Internetportal las: Musikhören mit Kopfhörern kann einen gutartigen(!) Hirntumor verursachen.
Wer also glaubt, seinen Mitmenschen etwas gutes tun zu wollen und deshalb seine Musik mit Kopfhörern konsumiert, der kann anschließend einen Tumor haben. Nun verstehe ich auch die Jugendlichen von Samstag früh Privat könnte man also das Risiko umgehen, indem man keine Kopfhörer mehr nutzt. Aber was ist mit den Berufstätigen? Callcenteragenten tragen täglich Kopfhörer. Auch die Leute in der Luftsicherung fallen mir sofort ein; das Militär. Die sind doch alle gefährdet. Und was wird aus der Kopfhörer-Industrie, wenn plötzlich keiner mehr Kopfhörer kauft? Der Umsatz geht zurück, Aktien kippen, Panikverkäufe, Pleiten ... Der Untergang der Menschheit droht! Ironiker versuchen ihr Glück an solchen sinnlosen Artikeln wie diesem! Oh Mann, die Kausalität solcher Meldungen ist wirklich nicht zu unterschätzen! Tuesday, February 19. 2008Kawumm
Manchmal fragt man sich wirklich, was sich Werbemacher bei ihrer Werbung so denken.
Ich rufe per Webmailer meine E-Mails ab. Beim Abmelden wird mir eine riesige Flash-Werbung für Zahncreme mit Waldbeeren gezeigt. Der Slogan: "Die Geschmacksexplosion". Hallo? Wie viele Selbstmordattentäter haben sich gestern wieder in die Luft gejagt? Und kein einziger Anschlag ist mit Zahnpasta verübt worden. Oder wollen uns die Werbemacher auf das alte Kriegsspiel mit Wattebällchen aufmerksam machen? Nach dem Motto: "Nehmt Zahncreme und lächelt dabei". Nachtrag: Beim lesen der aktuellen Nachrichten ist mir folgende Überschrift aufgefallen: "Bewaffneter Räuber überfällt Drogeriemarkt". Wie wird er es wohl angestellt haben? Rannte er in den Markt und rief "Geld her oder ich öffne die Zahnpastatube!"? Saturday, February 9. 2008Blöder Nichtraucherschutz
Erstmal die gute Nachricht: Ich lebe wieder! Ich war nämlich gestern Abend bis in die frühen Morgenstunden mit einigen Freunden tanzen und habe kaum einen Tanz ausgelassen (schönen Gruß an meine Füße). In einem Tanzlokal (keine Disko!). Und ich hätte mich schon wieder über unsere Bundesregierung aufregen können. Die hat doch zum 1. Februar 2008 das Rauchverbot in Gaststätten erlassen. Und was ist nun?
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Monday, February 4. 2008
Faschingsschaden Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Ironisches at
22:07
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Es ist Faschingszeit und ich musste heute leider feststellen, dass ich in den zwei Jahren die ich in Kreuznach verbrachte doch einen kleinen Schaden davongetragen habe. Oder wie ist es zu erklären, dass ich, nachdem ich „He Kölle“ gehört hatte die Kreuznacher Version „Hey Kreiznach“ murmelte, summte und schließlich auch sang? Meine Kollegen tun mir ehrlich gesagt leid, aber da müssen sie durch. Sie werden es überstehen, genauso wie ich irgendwann. Und glaubt mir, erst nach fünf Bier und der zehnten Wiederholung habe ich dieses Lied letztes Jahr mitgesungen. Aber immerhin mit Stolz: Kreuznacher Dialekt auf sächsisch! Für eingefleischte Kreuznacher vielleicht ein Frevel. Wer den Text kennt, wird ungefähr verstehen was ich meine. Aber so ist es im Leben. Lebewesen passen sich der Umgebung an, damit sie nicht mehr auffallen (oder um zu versuchen, das Beste aus einer Situation heraus zu holen). Aber zu 100 Prozent wird es selten klappen.
Wednesday, January 30. 2008
Bei Risiken und Nebenwirkungen Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Ironisches, Unterwegs at
21:31
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Ich habe heute was erlebt ... Gehe ich in eine Apotheke um mir ein Mittel gegen meine verstopfte Nase zu kaufen. Die Verkäuferin war gleich tief besorgt um mich, schließlich sind Arzneien ja nicht gerade billig. Also muss der Kunde ja beraten werden, damit er nicht das Falsche verkauft bekommt. Nach einer intensiven Befragung wo der Schleim überhaupt steckt (mehr in den Nasennebenhöhlen oder doch in den Wangen? Kopfschmerzen? Halsschmerzen? Brennt es beim Schnauben? Besteht eine Schwangerschaft? Haben Sie Fußpilz? Steht der Mond in Konjunktion zu Ihrem Sternzeichen?) wurden mir scheinbar tausende von Medikamenten auf die Ladentafel geschaufelt. Und nun ging es los. Ich kam mir vor wie bei der Werbung. Der Finger tippte von Schachtel zu Schachtel mit der entsprechenden Erklärung: Dieses Medikament ist gegen die verstopfte Nase; damit können Sie ihr Immunsystem wieder aufbauen; dies beugt Halsschmerzen vor, und das können Sie nehmen falls Sie sich vorbeugen mussten. Und alles in einer Monotonie, als ob sie mir aus dem Pschyrembel vorlesen würde. Scheinbar konnte die Gute alle Packungsbeilagen auswendig (Von Nebenwirkungen hat sie nichts gesagt und ich vermeide es, diese nachzulesen.) Ich war so frei und habe mich doch „nur“ für ein Nasenspray entschieden. Einmal genommen, und seit dem ist der Riechkolben geräumt. Die Bekämpfung der Viren übernimmt mein Körper für mich. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass morgen alles vorbei ist. Drei Tage Schnupfen sind genug.
Friday, January 25. 2008
Pünktlichkeitsstudie Posted by Falk Döring
in Ironisches, Unterwegs at
06:33
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Was haben meine entzündeten Adleraugen heute früh in meinem Newsreader gelesen? Die Stiftung Warentest hatte die Pünktlichkeit der Bahn getestet und festgestellt: 38 Prozent der getesteten Züge kamen zu spät. Also, ich muss mal sagen: Das hat mich wirklich sehr überrascht. Wie kommen die nur darauf? Das ist mir noch nie aufgefallen.
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Sunday, January 20. 2008
Dinge, die man nicht verstehen muss Posted by Falk Döring
in Ironisches at
21:47
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Zu DDR-Zeiten war es für das kollektive Wohlergehen ganz wichtig, jedes Wochenende die große Hausordnung (Boden, Keller, Zugang) zu machen: Kehren, wischen und möglichst nochmal mit den Staublappen drüber gehen. Wer die Hausordnung nicht sachgemäß erledigt hatte, wurde vom Hausbuchführer öffentlich getadelt. Gelegentlich gab es dann auch mal die goldene Hausnummer. Aber so genau weiß ich das nicht. Bin ja nicht gerade alt für mein Alter. Zwischendurch kam die Wende. Doch die Hausordnung war nicht entfallen.
Als ich einzog war gleich eines meiner ersten Anliegen: Hausordnung wird für mich gemacht. Dass ich extra darauf hinweisen musste und es nicht als selbstverständlich angesehen wurde, verwunderte mich schon. Bei den alten Mietverträgen (aus DDR-Zeiten) steht noch kein Passus drin, der die Möglichkeit der Treppenreinigung durch Dritte vorsieht. Bei meinem neuen Vertrag schon. Angeblich wäre es auch ein großer Aufwand dies bei den Bestandsmietern zu ändern. Egal, ich bin nicht der Vermieter und zahle meinen Obolus dafür, dass ich nur für meine Wohnung die Reinigung übernehmen muss. Nun bleibt noch die Frage zu klären: Wann wird die Hausordnung gemacht? Für mich in der Woche. Aber die Anderen, die es selbst machen müssen, stellen sich Sonntags dreiviertel eins ins Haus und wischen. Also ich kann mir eine bessere Sonntagsbeschäftigung vorstellen. Aber in Anlehnung an ein altes Gedicht gesprochen: Erst wenn der letzte DDR-Mietvertrag gekündigt, der Sonntag restlich heilig und der Rücken nicht mehr mitmacht, werden die Leute feststellen, dass man auch die Hausordnung machen lassen kann. Monday, December 31. 2007Kurz vor Jahresende ...
... doch noch Entwarnung von unserer Justizministerin: Die Daten, die ab morgen durch die Vorratsdatenspeicherung gesammelt werden, sind sicher! Sie werden nicht an die Musikindustrie weiter gegeben.
??? Ich glaube kaum, das die GEMA oder wer auch immer meiner Mama ein Ständchen bringt, wenn ich ihr per Telefon zum Geburtstag gratuliert habe. Eher könnte ein Grünes/Blaues Männel vor der Tür stehen und mich rügen, wenn ich es verpasst habe. Friday, December 28. 2007Meine Neujahrsansprache
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen anderen Text veröffentlichen. Doch angesichts der Gültigmachung der pauschalen Bevölkerungsüberwachung überlege ich mir wirklich, ob man überhaupt noch etwas schreiben darf. Wenn sogar die Presse, die sonst über allen Quatsch berichtet, über die Konsequenzen dieses Gesetzenwurfes schweigt, scheint die Kacke nicht nur zu dampfen, sondern schon lichterloh zu brennen. Somit einen guten Rutsch und überlegt euch, wen ihr am 1.1.2008 anruft. Papa Staat is watching you!
Friday, December 21. 2007Öko-Logisch
Wer es noch nicht mitbekommen hat, der muss die letztzen Jahre im Tiefschlaf gewesen sein: Wir sind Klimawandel! Die Erde wandelt sich vom Kühlschrank zum Solarium. (Nebenbei erwähnt: Heute früh waren Minus 3 Grad.) Nichts kann dies noch stoppen! Oder doch? Aber klar! Nicht verzagen, Deutschland fragen. Und wenn das nicht hilft, hängt sich halt die EU rein.
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