Tuesday, March 24. 2009
Die Kunst des ignorieren wollens Posted by Falk Döring
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15:44
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Als täglicher Bahn- und Busfahrgast bin ich einiges gewohnt was Gerüche meiner Mitfahrgäste angeht. Manchmal staune ich welche Nasenkitzler in einer Straßenbahn herum schweben.
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Friday, January 30. 2009Jugendbücher wiederentdeckt
Wenn man täglich immer und immer wieder die selbe Strecke fährt kennt man bald die Straßen und Leute auswendig. Dann wird es Zeit, sich anderweitig zu beschäftigen. Ich habe derzeit zwei Möglichkeiten: Wenn es trotzdem noch interessantes zu sehen gibt, stöpsle ich mir meine Ohrwürmer in die Ohren, höre Musik und schaue den Leuten zu. Oder ich lese. Dabei möchte ich den Lesestoff schnell konsumieren. Zu meiner Überraschung erfüllen die Bücher der TKKG-Bande genau diesen Anspruch. Es sind zwar "nur" Jugendbücher, aber lassen sich schnell und ohne viel Nachdenken lesen. Das Einzige, was mich schon vor Jahren, und jetzt wieder, fasziniert ist, das Tarzan-Tim mit 13 Jahren in der neunten Klasse ist. Mit vier Jahren in die Schule; Respekt!
Tuesday, January 13. 2009
Visitenkarten Posted by Falk Döring
in Geschichtchen, Unterwegs at
10:05
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Eine kleine Geschichte wollte ich schon vor einigen Tagen veröffentlichen. Und zwar bin ich wieder mal mit der Straßenbahn unterwegs gewesen. Kein Wunder, immerhin ist dies mein Fortbewegungsmittel Nummer 1. Da saß so ein junger, dynamischer Geschäftsjunge in der Straßenbahn und war fleißig am Telefonieren. Er fiel mir nicht nur wegen seines schlecht sitzenden Anzuges auf, sondern weil er mit seinem Telefongespräch die ganze Bahn unterhielt. Und worum ging es? Er hatte am anderen Ende vermutlich einen Kumpel, der einige Leute zusammentrommeln sollte, damit der Bahn-Unterhalter einen Vortrag oder so etwas in der Art halten konnte. Und nun kommt die Stelle, die mich schmunzeln lassen hat: Die Person am anderen Ende wollte Visitenkarten von dem Geschäfts-Burschen mit dem schlecht sitzendem Anzug. "Was?", war in etwa die Reaktion. "Ich gebe keine Visitenkarten mehr raus. Nur noch an Geschäftspartner. Weißt du wie viel die mich kosten? Zwei Euro das Stück! Und du willst mir bestimmt keine 30 Euro geben weil du die nicht hast. 500 Euro haben mich letztes Jahr die Visitenkarten gekostet."
Zum Glück verstehe ich nichts von Visitenkarten. Ich weiß nur das dort Firma, Name, Anschrift und Telefonnummer drauf stehen und um einiges leichter sind als ein Laptop, auf dem man zwar tausende Kontaktdaten speichern kann, aber auch mindestens ein Kilo wiegt. Hin und wieder bekomme ich eine VK zugesteckt, ohne das ich ein direkter Geschäftspartner von dieser Person bin. Na ja. Wenn ich dann auch eines schönen Tages im schlecht sitzenden Anzug mit der Straßenbahn durch Dresden fahre und mein Handy nicht mehr vom Ohr bekomme, werde ich mir auch meine Sorgen über Visitenkarten machen. Tuesday, December 23. 2008Wo ist es denn?
Kennt ihr die Serie "Spuk von draußen?" Im kleinen erzgebirgischen Städtchen Bärenbach waren da mal vor langer Zeit einige Außerirdische abgestiegen. Und als sie von dort wieder verschwunden waren, sind sie in Dresden gelandet.
Hä?, höre ich euch fragen. Um das zu verstehen muss man etwas weiter ausholen. An einer Straßenbahnhaltestelle ganz in meiner Nähe gibt es einen kleinen Park. Vor Jahren war dort ein "Parkcafe" errichtet worden. Ein Fast-Runder Bau aus Stahl und Glas mit weißen Wänden, grünem Dach und großen Fenstern. Anfangs gab es dort Kuchen und Eis. Einige Jahre später chinesische Nudeln vom Vietnamesen. Jetzt im November hatte er sein kleines Restaurant geschlossen. Es dauerte keine Woche und das Schild "Zu Verkaufen" war verschwunden. Vermutlich ein Ehepaar, zumindest eine männliche und eine weibliche Person, machte sich schon einen Tag später ans wienern: Scheiben putzen, Boden wischen, Hecken schneiden usw. Man hätte denken können, eine Woche später macht das Cafe wieder auf. Das ist nun nicht mehr möglich. Denn als ich heute Früh gegen ein Uhr (01:00 Uhr) aus der Straßenbahn ausstieg - war das Gebäude weg. Und am Morgen stand es noch da! Ein ähnliches Problem hatte es auch bei "Spuk von draußen" gegeben. Auch dort war plötzlich das Haus verschwunden. Aber zum Glück war dies in beiden Fällen nicht mein eigenes. Trotzdem stelle ich mir die Frage, warum wurde das Cafe poliert und dann weggeschafft? Und wo ist es hin? Und was wird an die freie Stelle hinkommen? Wurde es evtl. nur zur Reinigung gebracht? Oder waren es die Außerirdischen, die neben ihrem Wohnhaus nun auch ihr Parkcafe mitgenommen haben? Monday, November 24. 2008
Was machen die Leute bei Schnee Posted by Falk Döring
in Unterwegs at
22:38
Comments (0) Trackbacks (0) Was machen die Leute bei Schnee
Als ich heute früh durch den Schnee stapfte, habe ich mir folgendes überlegt. Ein Autofahrer könnte bei diesem Wetter auf die Straßenbahn umgestiegen sein mit der Begründung: Die Straße ist mir zu glatt. Da fahre ich lieber Bahn. Und ein Bahnfahrer? Der könnte das Auto genommen haben mit der Begründung: Ich weiß doch nicht, ob heute die Verkehrsmittel pünktlich sind.
Saturday, November 15. 2008Geld sinnvoll ausgeben
Nachdem ich die beiden Artikel Neues Sicherheitsproblem bei der Bahn (bei Handelsblatt.com am 13.11.2008 veröffentlicht) und Angetrunkener Rettungslokführer, falsche Koordinaten (bei Tagesschau.de am 14.11.2008 veröffentlicht) gelesen habe, bin ich aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen der Meinung, anstatt die Bahn an die Börse zu bringen sollte man das Geld sinnvoll in die Sicherheit der Fahrgäste stecken.
Thursday, November 13. 2008Dresden abgeklemmt
Was ist eine Landeshauptstadt wert? Das frage ich mich derzeit, wenn ich im Hauptbahnhof am Bahnsteig 14 entlangblicke. Dort steht ein fast schrottreifer Nahverkehrszug, der seit dem Achsen-Vorfall mit den ICEs als D-Zug zwischen Leipzig und Dresden verkehrt. Da fährt man in der S-Bahn bequemer, obwohl man da 1 Stunde 40 Minuten drin verbringen muss. Nach Fahrplanwechsel wird dann ein IC auf der Strecke Wiesbaden/Frankfurt nach Dresden eingesetzt. Puh, Gerüchten nach hätte in Leipzig Schluss sein sollen und von da hätte man in dieses - darf man das Etwas noch Zug nennen - altertümlichen Verkehrsmittel umsteigen müssen. Sehr gut für den Dresdner Tourismus, der in den letzten Monaten sowieso rückläufig ist. Ich frage mich wirklich, ob der sächsische Verkehrsminister wirklich so ruhig mit dem Thema Eisenbahn in Sachsen umgeht wie es mir vorkommt. Fragt man Eisenbahner, haben die Angst, dass Dresden komplett vom Bahnverkehr abgekoppelt wird. Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. In einem anderen Blogeintrag hatte ich schon einmal darauf hingewiesen, das Dresden idealer Ausgangspunkt für den Fernverkehr Richtung Osten (Görlitz, Polen), Norden (Berlin, Hamburg bzw. Frankfurt Oder), Westen (Leipzig, Frankfurt Main/Wiesbaden, Düsseldorf) und Süden (Chemnitz weiter nach Nürnberg bzw. die andere Richtung nach Prag) wäre. Da müsste sich aber mal jemand aus der Politik drum kümmern. Aber nein, wir bauen lieber Autobahnen und Tunnel, die dann wegen Feuerwehrübungen geschlossen werden müssen. Oder Brücken, die kein Mensch braucht. Und anschließend reden wir wieder über Luftverschmutzung.
Allerdings muss ich zugeben, dass sich die Bahn, die ich ja bekanntlich sonst verteidige und sehr gerne mit ihr fahre, im letzten Jahr auch nicht gerade mir Ruhm bekleckert hat. Thursday, November 13. 2008Das wars schon
Vor einigen Tagen habe ich mich noch positiv über unseren Plätscherbrunnen auf dem Postplatz geäußert, nun ist der Jahreszeitbedingt abgeschaltet worden. Na ja. Wer möchte bei Wind auch von Eiszapfen getroffen werden? Ich nicht!
Wednesday, November 5. 2008
Die Dresdner Innenstadt im November 2008 Posted by Falk Döring
in Unterwegs at
06:46
Comment (1) Trackbacks (0) Die Dresdner Innenstadt im November 2008
Langsam scheint ja wieder Ordnung auf den Postplatz einzukehren. Wegen mangelnder Unterkunft hat die DVB die Käseglocke reaktiviert und bietet den Kunden dort Beratung und Fahrkartenverkauf an. Somit wird das Runtergammeln eines Dresdner Wahrzeichens um einige Monate verschoben. Oder gibt es unterdessen Pläne wie diese genutzt werden soll? Auch die Bahnen fahren nun wieder von ihren zugewiesenen Haltestellen ab. Die Wilsdruffer Straße ist seit dem 31. Oktober für den Straßenbahnverkehr wieder geöffnet. Ein Umstand, den man bei der DVB fast als normal bezeichnen könnte. Denn wenn von einem Unternehmen die Baustellen funktionieren, sind es meistens die der DVB. Und was ist das Resultat: Nun wetzen die Leute nicht mehr an einer Haltestelle hin und her, sondern zwischen zweien. Und schlussendlich ist es irgendjemandem gelungen, dem Brunnen vor dem Schauspielhaus das tröpfeln abzugewöhnen. Nun bewegt sich der Wasservorhang von links nach rechts und zur Mitte und wird abends sogar hübsch von unten angestrahlt. Mal sehen wie lange noch. Und wann wieder tausende von Euro ausgegeben werden, um diesen Brunnen einzuweihen.
Ebenfalls fast fertig ist der Altmarkt. Die Haltestellen wurden, so viel ich sehen konnte, verkleinert und Richtung Pirnaischen Platz verschoben. Die Wartehäuschen fehlen noch. Der Fahrgast und Tourist bewegt sich nach wie vor über eine Baustelle. Ich bin zwar kein Stadtplaner und auch kein Straßenbauer, aber die Zu- und Abfahrten zur Tiefgarage sehen für mich wie Unfallschwerpunkte aus. Da bin ich mal gespannt, ob dies nach Beendigung der Bauarbeiten noch immer so ist. Dies ist spätestens wenn der Weihnachtsmarkt wieder am alten Platz, also auf dem Altmarkt, aufgebaut ist. Und das soll ende November der Fall sein. Wednesday, October 15. 2008Busfahrerbetreuung
Ist doch mein Lieblings-ÖPNV-Dienstleister wieder einmal knapp an einer bitterbösen E-Mail vorbei geschlittert. Mein Aufreger war gestern der Nachtverkehr. Die Linie 61 wartet Stundenlang (na gut, einige Minuten) sinnlos am Haltepunkt Strehlen und dadurch verpasse ich am Wasaplatz die Linie 13. Winke, winke. Ein Blick auf den Fahrplan zeigte mir aber, dass die 13 zehn Minuten Verspätung hatte. Aber man hat ja mehrere Möglichkeiten, seine Wohnung zu erreichen. Also stieg ich in die 89. Der Busfahrer wurde gerade von einem Kollegen eingewiesen: Wo führt die Linie lang, wo sind Haltestellen, wo sind Signalanlagen für den Bus, Gefahrenstellen usw. Alleine dieses interessante Ereignis hat mein Vorhaben eine E-Mail zu schreiben in diesen Blog-Eintrag umgewandelt. Denn ich als Fahrgast habe nun das Gefühl, von gut betreuten Busfahrern kutschiert zu werden.
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