Freemailprovider oder Bezahlprovider – die Wahl der Qual

Besonders wenn man keine schnelle Internetleitung zur Verfügung hat, fällt einem schmerzlich der Unterschied einer Webmailoberfläche zwischen einem Freemailprovider und eines Bezahlproviders (Hoster der Domain) auf.

Beim Bezahlprovier sind die Seiten schnell geladen, weil wenige Grafiken und keine Werbung angezeigt werden. Bei einem Freemailprovider muss man ewig warten, ehe alles mit Grafik, Werbung und Dreiordneransicht aufgebaut wurde. Weiterhin gibt es zusätzliche Services, die man ohnehin bezahlen muss um diese nutzen zu können. Gelegentlich gibt es auch noch Zeitüberschreitungen und evtl. nur 500 E-Mails, die man speichern kann. (Noch eine Anekdote: Ich hatte einmal um die 490 E-Mails im Postfach, da schreibt mir dieser Provider jedes mal eine E-Mail, dass das Postfach bald voll ist. Sehr intelligent, wirklich).

Summa summarum stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, auf einen guten Spamschutz zu verzichten und seine Mailinglisten und sonstigen E-Mail-Kontakte hauptsächlich auf den ohnehin zu bezahlenden Bezahlprovideremailaccount umzuschaufeln. Man hat mehr Speicherplatz, die Webmailoberfläche ist schneller geladen und man hat eine ordentliche E-Mail-Adresse mit Domain. Aber was ist, wenn man diese Domain nicht mehr haben möchte?

Fragen über fragen, die man alle beachten muss. Aber letztendlich wird wohl über kurz oder lang die Geschwindigkeit und der Speicherplatz des Bezahlproviders gewinnen.