Lesung

Ich habe viele Bücher. Sehr viele. Vor allem fallen beim Durchschauen meiner Bibliothek die vielen Softcover-Bücher auf. Das liegt daran, dass diese billiger sind als Hardcover. Wenn ich mir also mal ein Hardcover-Buch kaufe, muss es etwas besonderes sein. Und heute war so ein besonderer Tag.

Ich war bei einer Lesung von Wladimir Kaminer in meiner Lieblingsbuchhandlung. Es war spitze. Ironisch beschreibt er seine Erlebnisse und Gedanken zu seiner Parzelle 118. Erste Quintessenz: Jeder Kleingärtner verstößt zwangsläufig gegen das Kleingarten-Gesetz. Wenn man die Gründe dafür liest, liegt man auch als Gartenmuffel vor lachen am Boden. Aber wenn es Kaminer zum Besten gibt, mit seinem netten russischem Akzent, bekommt man sich erst gar nicht mehr ein. Kein Wunder, dass die Veranstaltung nach nicht einmal einer Woche ausverkauft war. Zum Schluss gehört natürlich noch ein Autogramm ins Buch; auch wenn sich mein Vater wundert, was ich als Gartennichtfreund damit will. Die Antwort ist doch ganz einfach: Lesen und amüsieren.
Zu meiner Beruhigung habe ich auch feststellen können, dass eine Lesung, zumindest eine von Wladimir Kaminer, nichts mit der Lesung aus „Pappa Ante Portas“ zu tun hat. Ergo wird es nicht meine letzte gewesen sein.